27 Okt 2020
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Der versunkene Palast

Türkei
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Zu den imposantesten historischen Bauwerke Istanbuls zählt die südöstlich zur Hagia Sophia stehende versunkene Palast, auch als Basilika Zisterne bekannt.

 

Die Zisterne wurde vom byzantinischen Kaiser Justinian im Jahre 542 in Auftrag gegeben. Wegen der unzähligen Marmorsäulen, die aus dem Wasser emporragen, wird die Zisterne im Volksmund auch als versunkenes Palast bezeichnet.

 

Die Länge des rechteckigen Gebäudes beträgt 140 Meter und die Breite 70 Meter. Die nach unten führende steinerne Treppe besitzt 52 Stufen. Es sind 336 Säulen, die eine Höhe von 9 Metern besitzen, aufzufinden.

 

Die Säulen der Zisterne, die eine Speicherkapazität von nahezu Hunderttausend Tonnen Wasser besitzt, sind außer einige mit Ecken und Riffeln ausnahmslos zylinderförmig. 

Im Nordwesten der Zisterne gibt es darüber hinaus 2 Säulen, die als Sockel einen Medusakopf, der ein Meisterwerk des römischen reiches darstellt, besitzen.

Bis heute wurde die Zisterne mehrmals restauriert. Zwei der Restaurationen fanden im Osmanischen Reich statt. Die erste Restauration erfolgte im Jahr 1723 unter Ahmet III. , durch den Architekten Mehmet Aga aus Kayseri.

Die zweitgrößte Restauration wurde in der Regierungszeit von Sultan Hamid II. durchgeführt.

 

Der Palast, der während des byzantinischen Reiches eine große Fläche bedeckte und auch als Residenz vieler römischer Kaiser diente, deckte den Wasserbedarf vieler Bewohner im Umkreis. Nach der Eroberung Istanbuls im Jahre 1453 wurde die Zisterne weiterhin für die Bewässerung der Gärten des Topkapi Palastes genutzt.

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