20 Aug 2019
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Die Küche von Konya, die nicht nur das Auge sondern auch die Herzen sättigt, spiegelt die Historie dieser Stadt, welcher mitten im Herzen Anatoliens liegt, am besten. So gesehen brachte die Esskultur von Konya, von den Türken aus Mittelasien, die hierher kamen, die Köstlichkeiten aus den Palästen der Seldschuken zu unserer heutigen Zeit. Die Köstlichkeiten und die Esskultur der Küche von Konya eroberten die Herzen und Gaumen seit dem 13. Jahrhundert mit ihrem einzigartigen Manieren, ihrem Jahreszeitenspezifischen zubereiteten Speisen, ihrem Kochmethoden und zahlreiche Gerichtsarten.

Die Auswirkungen des Mevlevi-Ordens

Dem Hauptstadt der drehenden Derwische Konya wird auch nachgesagt, dass die ersten Gruppierungen in der Mevlevischen Küche begann. Die Rolle der Köche in den Küchen ist so wichtig, dass das Grabmal eines Kochs zum ersten Mal auf der Welt in Konya errichtet wurde, welches die Bedeutung nahezu beweist. Die berühmte „Tutmac“ Suppe ist sogar in dem Werk „Mesnevi“ von Mevlana erwähnt. Man kann sagen, dass Mevlana sich mit der Philosophie der Esskultur näherte, welches ungefähr bedeutet „was auch immer drin ist, ist im Inneren des Inneren“ oder „das Wesentliche des Wesentlichen“.

Die Gerichte der besonderen Tage sind einzigartig

In Konya werden angefangen von den Hochzeiten bis zu den Beerdigungen alle besonderen Tage als Einladungen bezeichnet und diese Einladungen haben Regeln. Das sogenannte Koch-Team „gießt zuerst Reis“. In jeder Essenseinladung gibt es bestimmte Gerichte, die nach einer bestimmten Reihenfolge serviert werden. So sind „Komsu kaldirmalari“, „Cetnevir“, sogukluk sofralari“, und das „cebic“, welche mit dem Aufhängen eines ganzen Lammes zubereitet wird, ausgewählte Gerichte für besondere Einladungen.

Zu den beachtlichsten Traditionen von Konya gehören das Verspeisen von Süßspeisen an besonderen Tagen wie Geburten und Hochzeiten und das nur in Konya herrschende Brauchtum ‚sivlilik‘ bei dem man den Kindern Knabbereien verteilt.

Unterwegs ein schnelles Häppchen

Wie groß die Auswahl an Fleisch- und Getreidegerichten der Hausmannskost und der langwierig aufgedeckten Essentische auch ist, ist auch die Streetfood Kultur sehr weit entwickelt und sobald unterwegs der Magenknurrt findet sich so gut wie in jeder Ecke das Ofenkebap, das Fleischbrot und Pide mit Käse und eilt zur Hilfe. Diese drei Gerichte erreicht sowohl die Aufmerksamkeit der Einheimischen Konyas als auch der einheimischen und fremden Touristen.

Weitere berühmte Köstlichkeiten

Auch wenn das berühmteste und was einem als erstes einfällt das Fleichbrot ist, sind auch einige Börekarten, Yufka und Nudelarten zu den Köstlichkeiten von Konya zu zählen. „Tandir Börek“ , „Arabasi“ Suppe, Okrasuppe, „Dilberdudagi“, „Etli topalak“, „Hösmerim Tatlisi“, „Sac böregi“, „Papara“, Gefüllte Weinblätter mit Fleisch und Joghurtsuppe sind beliebte und oft gegessene Suppen, Süßspeisen oder Hauptspeisen.

Wenn dieser Artikel Ihren Appetit erregt hat, dann probieren Sie in nächster Zeit unbedingt eins dieser einzigartigen Köstlichkeiten der Küche von Konya. Und vergessen Sie nicht, dass diese Köstlichkeit ein Produkt jahrelanger Tradition und Mühe ist. Guten Appetit!

Quelle: http://konyakutup.gov.tr/TR-144009/yemek-kulturu.html

Zu den imposantesten historischen Bauwerke Istanbuls zählt die südöstlich zur Hagia Sophia stehende versunkene Palast, auch als Basilika Zisterne bekannt.

 

Die Zisterne wurde vom byzantinischen Kaiser Justinian im Jahre 542 in Auftrag gegeben. Wegen der unzähligen Marmorsäulen, die aus dem Wasser emporragen, wird die Zisterne im Volksmund auch als versunkenes Palast bezeichnet.

 

Die Länge des rechteckigen Gebäudes beträgt 140 Meter und die Breite 70 Meter. Die nach unten führende steinerne Treppe besitzt 52 Stufen. Es sind 336 Säulen, die eine Höhe von 9 Metern besitzen, aufzufinden.

 

Die Säulen der Zisterne, die eine Speicherkapazität von nahezu Hunderttausend Tonnen Wasser besitzt, sind außer einige mit Ecken und Riffeln ausnahmslos zylinderförmig. 

Im Nordwesten der Zisterne gibt es darüber hinaus 2 Säulen, die als Sockel einen Medusakopf, der ein Meisterwerk des römischen reiches darstellt, besitzen.

Bis heute wurde die Zisterne mehrmals restauriert. Zwei der Restaurationen fanden im Osmanischen Reich statt. Die erste Restauration erfolgte im Jahr 1723 unter Ahmet III. , durch den Architekten Mehmet Aga aus Kayseri.

Die zweitgrößte Restauration wurde in der Regierungszeit von Sultan Hamid II. durchgeführt.

 

Der Palast, der während des byzantinischen Reiches eine große Fläche bedeckte und auch als Residenz vieler römischer Kaiser diente, deckte den Wasserbedarf vieler Bewohner im Umkreis. Nach der Eroberung Istanbuls im Jahre 1453 wurde die Zisterne weiterhin für die Bewässerung der Gärten des Topkapi Palastes genutzt.

Mit 300 Tagen Sonne im Jahr ist die Halbinsel Datça im Vergleich zu den anderen touristischen Gegenden der Türkei noch relativ unendeckt und hat viele Schönheiten zu bieten. Datça ist an die Region Muğla gebunden, misst eine Größe von 446 km² und besitzt einen Küste in der Länge von 235km mit insgesamt 52 Buchten. Falls Sie Marmaris besuchen, sollten Sie auch unbedingt zum Nachbarort Datça fahren . Egal, ob für den nächsten Sommerurlaub oder für die Pläne im Herbst, unseren Datça-Artikel sollten Sie definitiv lesen.

 

Erreichbarkeit 

Ein Grund weshalb Datça relativ unberührt geblieben ist, ist der schwere Transport. Der am südwestlichsten gelegene Ort der Türkei ist vom Dalaman Flughafen 160 km entfernt. Sie können diesen mit dem eigenen Auto erreichen oder mit den Bussen, die vom Flughafen starten. Eine andere Möglichkeit wäre über Bodrum nach Datça anzureisen. Sie können auch eine gemütliche 2-stündige Fährfahrt von Bodrum nach Datça mit der Fähre wählen. Man vermutet auch, dass durch die Fertigstellung  vieler Yachthafen in der Ägäis und der westlichen Mittelmeerregion die Anbindung noch schneller werden soll. 

 

Datça’s Besonderheiten

In Datça wachsen mindestens drei Arten von Mandeln Datça. Hinzu findet man Naturprodukte wie Honig, Oliven und viele weitere landwirtschaftliche Erzeugnisse. 

 

Welche Buchten sollte man besuchen?

Bereits im Zentrum sind wunderschöne, blaue und kalte Gewässer, sei es mit sandigen oder steinigen Stränden, zu finden. Wenn Sie aber schon so weit gekommen sind, sollten Sie ebenso die anderen einzigartigen Buchten besuchen. Hayıtbükü, Ovabükü und Palamutbükü sind nur ein paar der touristischen Gegenden. An den Stränden dieser Buchten können Sie sowohl schwimmen, im Café sitzen, die Zeit in den Teegärten verbringen oder in den Restaurants essen. Die Buchten in Richtung Mittelmeer sind Namen wie Akçabük, Kurubük, Batır Kızılbük, Domuzçukuru und Kargıdır. Diese sind nur über das Meer zu erreichen. 

 

Knidos

Eines der äußerst gelegenen Punkte der Halbinsel ist die antike, viertausendjährige Stadt Knidos. Hier finden noch weiterhin Ausgrabungen statt. Knidos können Sie mit Booten erreichen, die vom Zentrum aus losfahren. Beinahe alle Boote, die eintägige Touren anbieten, halten an der Station Knidos. Ebenso ist es auch möglich mit Linienbussen zur antiken Stadt zu fahren. Hier können Sie sowohl den Tempel des Apollon besichtigen, als auch in der Bucht einer tausende Jahre alter Stadt schwimmen.

 

Was kann man noch unternehmen?

Datça bietet eine ideale Umgebung für Natur- und Wassersportarten wie Trekking, Surfen und Segeln. Obwohl es die typischen klimatischen Verhältnisse des Mittelmeeres aufweist, ist der ständig wehende Wind und die hohe Luftfeuchtigkeit nicht zu spüren und mit dem hohen Sauerstoffanteil ist diese Stadt ein idealer Ort um sich zu entspannen und zu erneuern. 

 

Das alte Datça

Das 3 km vom Zentrum entfernte alte Datça ist definitiv sehenswert. Die gutbehüteten Steinhäuser mit ihren besonderen Architekturen wird Sie durch eine Zeitreise befördern. In den engen Gassen dieses kleinen Dorfes kann man auch die ausgestellten Handarbeiten bewundern. Außerdem ist es möglich in der gleichnamigen Straße des berühmten Dichters Can Yücel sein Haus zu besichtigen, jedoch ist es für Besucher nicht geöffnet. Jedes Jahr pilgern viele Menschen hierher um an der Can Yücel Bibliothek ein Foto zu schießen. Doch am 12. August, am Todestag des Dichters werden die Pforten zum Besuch geöffnet. 



KUTUCUK : Der berühmte Knidos Löwe

Wenn Sie vom Hafen Richtung der Amphitheater laufen, werden Sie der Löwenstatue des Bildhauers Elbruz Denge begegnen. Diese Statue ist eine Nachbildung des Knidos-Löwen. Das Original wurde 1850 nach Großbritannien verfrachtet und wird seither im British Museum ausgestellt.

Aufgrund vieler Vitamine und Nährstoffe sind rote Linsen sehr gesund und nahrhaft. Sie verhindern nach einer Mahlzeit den raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels und senken den Cholesterinspiegel. Linsen enthalten viele Proteine – gerade für Vegetarier und Veganer sind sie damit ein wertvolles Lebensmittel. In der türkischen Küche gehört es zu den Basisprodukten. In dieser Ausgabe stellen wir Euch ein traditionelles Rezept vor. Viel Spaß beim Nachkochen.

Zutaten:

1,5 Trinkgläser rote Linsen

1Trinkglas feiner Bulgur

1 kleine Zwiebel

1 Bund Petersilie

1 Bund Lauchzwiebel

2-3 Esslöffel Pflanzenöl

2 Esslöffel Salça (eine Mischung aus Paprika- und Tomatenmark)

3 Trinkgläser Wasser

Salz, Kreuzkümmel, Chiliflocken, Pfeffer

Zubereitung:

Die roten Linsen zuerst kurz abwaschen und in einem geeignetem Topf mit Wasser hinzufügen. Bei mittlerer Hitze, ungefähr 15-20 min lang, aufkochen, bis die roten Linsen komplett zerkocht sind.

Den Herd ausschalten und den feinen Bulgur sofort in den Topf hinzugeben. Topf abdecken und eine halbe Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und klein schneiden.  In einer beschichteten Pfanne Pflanzenöl erhitzen und darin die Zwiebel leicht andünsten. Salça und Kreuzkümmel zu den Zwiebeln hinzufügen und weitere  1-2 Minuten darin braten. 

Diese Mischung in den Topf mit Linsen und Bulgur geben und mit den Händen durchkneten.

In diese Mischung Salz und die weiteren Gewürze hinzufügen und wieder durchkneten.

Als letztes die kleingeschnittene Petersilie und Lauchzwiebeln hinzufügen und leicht durchkneten bis sich eine homogene  Masse gebildet hat.

Die Linsen-Bulgur-Masse etwas abkühlen lassen und in längliche Laibchen formen. Die Laibchen auf Salatblättern anrichten.

 

Guten Appetit!!  

Das Skigebiet Davraz, in der Nähe von Isparta, startete in die Skisaison mit großem Interesse von Besuchern.

Das Skizentrum, welches mit seinen natürlichen Schönheiten Aufmerksamkeit erregt, startete dieses Jahr früher in die Saison. Das Zentrum, das dank des ausreichenden Schneefalls seine Türen geöffnet hat, bietet seinen Gästen die Möglichkeit, mit Blick auf den Eğirdir-See Ski zu fahren.

Das Zentrum, mit Skistrecken aus jeder Kategorie und mit seiner einzigartigen Aussicht, bietet zudem gute Transport- und Übernachtungsmöglichkeiten.

Es gibt 3 Sesselbahnen. Eine Sesselbahn mit einer Länge von 1211m und einer Beförderungskapazität von 1000 Personen pro Stunde und 2 Skilifte mit einer Länge von 936m und einer Beförderungskapazität von 800 Personen pro Stunde. Außerdem gibt es einen Schlepplift, welches 624m lang ist und 800 Personen pro Stunde befördern kann und 2 Seillifts, die 300m lang sind. Besucher, die mit den Skiliften zum Gipfel des Berges gelangen, können eine schöne Zeit verbringen und die einzigartige Aussicht genießen.

Das diesjährige Ziel des Skizentrums ist es, die Besucherzahl des vergangenen Jahres von 200.000 zu übertreffen.

Abdullah Çelik, der Präsident der Tourismusinfrastruktureinrichtungen sagte, dass das Skigebiet Davraz sich zu einem wichtigen Standort im Wintertourismus entwickelt hat. Außerdem wies Celik auf die gute Lage des Skizentrums in Anbetracht der günstigen Transport- und Unterkunftsmöglichkeiten und der unberührten Natur hin.

Laut Çelik hat die Saison mit einer hohen Anzahl an Besuchern begonnen. ‚Wir empfangen wichtige Snowboarder aus allen Ecken des Landes und das Skigebiet verfügt über Merkmale die einzigartig sind. Eine Naturschönheit. Mit den Pisten und Betrieben ein insgesamt qualitativ hochwertiges Skiort‘, so Çelik.

Fatma Zehra Köse stand zwischenzeitlich vor einem Dilemma. Sie hatte die Wahl zwischen Musik und Sport. Die 23- jährige entschied sich für die sportliche Laufbahn und gewann im Rahmen der U23 Europameisterschaft im Fechten die goldene Medaille.

Istanbul – Ercan Doğan

Die 23-jährige Europameisterin Fatma Zehra Köse, die derzeit die goldene Medaille in ihren Händen trägt, schnupperte zuvor in der Musikbranche. Andere Sportrichtungen nahm sie ebenfalls unter die Lupe, ehe sie sich für das Fechten entschied.

Die Eltern sind Musiklehrer. In Ihrer Aussage erwähnt die Europameisterin: „Mit 10 Jahren habe ich mit dem Fechten angefangen. Seitdem betreibe ich diese Sportart. Meine Familie wollte, dass der Sport ein Teil meines Lebens wird. So versuchte ich Sportarten, wie Gymnastik, Basketball und Volleyball. Letztlich entschied ich mich für das Fechten.“

Fatma Zehra Köse betont, dass ihre Eltern mit der Musik arbeiten und führt fort: „Meine Tante studierte an der Universität Oper und Ballett. Um ihr Bühnenrhythmus zu perfektionieren, nahm sie Sonderunterricht im Fechten. Eines Tages wollte Sie, dass ich es auch probiere. So nahm Sie mich mit zum Fechten. Mein Bruder war auch dabei. Man sagte mir, ich hätte Talent. Darauf entwickelte sich letztlich der Rest. In Sport, sowie in Kunst hatte ich stets die volle Unterstützung meiner Eltern.“

„Fechten ist wie Schach für mich, nur in bewegter Form“

Die Europameisterin betont den wichtigen Stellenwert des Fechtens für sie und sagt:

„Fechten ist wie Schach, nur in bewegter Form. Neben der physischen Leistung, ist eine strategische Denkweise enorm wichtig. In meiner Kindheit, war ich hyperaktiv und hatte Schwierigkeiten mich zu konzentrieren.  Tanzen half mir sie zu verringern. Fechten wirkte sich ebenfalls positiv aus. Du musst dich gedanklich sortieren und auf die Hand-Fuß Koordination achten. Deshalb ist Konzentration und Aufmerksamkeit sehr wichtig. Ich habe immer noch Aufmerksamkeitsdefizite, allerdings konnte ich  diesen Aspekt durch unterschiedliche mentale Unterstützungen eindämmen.“

Wir zeigen Ihnen ein Rezept, welches sowohl abends zu Teezeiten, als auch nachts als Snack Ihren Magen erfreuen wird. Zudem ist die Zubereitung sehr einfach. Auch wenn einige Zutaten je nach Gegenden varrieren können, ist der essentielle Bestandteil dieses Salates der feine Bulgur. Wir gehen nun zum Rezept über, bevor Sie Hunger kriegen. Hier das Rezept für etwa vier Personen, welches innerhalb von 30 Minuten zubereitet werden kann.

Zutaten

  • 2 Wassergläser feiner Bulgur
  • 1,5 Wassergläser warmes Wasser
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Paprikamark
  • 2 kleine Gurken
  • 4 Blätter Lauchzwiebel
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1/2 Bund Schnittsalat
  • 2 Zitronensaft oder je nach Wunsch Granatapfelsirup
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Sumach
  • 1 TL Minze

Darauf kommt es an

  • Das Grünzeug nach dem Waschen in den Salat geben
  • Der Bulgur muss gut aufgehen, daher sind das Verhältnis von Bulgur und warmem Wasser und die Wartezeit bis zum Ziehen sehr wichtig.

Zubereitung

  1. Erst das ganze Grünzeug gründlich waschen, schneiden und trocknen legen.
  2. Den feinen Bulgur in eine Schüssel geben. Den Tomaten- und Paprikamark mit warmem Wasser mischen.
  3. Die Mischung aus Mark und Wasser auf den Bulgur geben und mischen. Darauf die Schüssel abdecken und warten, bis der Bulgur aufgeht. Dieser Vorgang kann etwa 15 Minuten in Anspruch nehmen.
  4. Für die Soße des Salates: Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Minze und Sumach in einer kleinen Schüssel mischen.
  5. Das zerkleinerte Grünzeug und die Gurken dem Bulgur dazugeben und mischen.
  6. Die Soße dazugeben, mischen, und dann den fertigen Salat servieren, mit euren Liebsten teilen. Guten Appetit!

Die Stadt Denizli, in der sich das „weiße Paradies“ Pamukkale aus der Liste des UNESCO Welterbes befindet, ist neben ihrem historischen Reichtum und ihrer beeindruckenden Natur seit der Antike auch als Kurort sehr beliebt.

 

Mit weißen Kalksinterterrassen, mehreren tausend Jahren Geschichte und einer beeindruckenden Natur steht Denizli, als einer der wichtigen Tourismuszentren der Türkei, im Mittelpunkt des Interesses derjenigen, die in den Winterferien Genesung suchen.

 

Außerdem boomt der Wintertourismus in Denizli, einer der wichtigsten Städte der Ägäisregion, nicht nur wegen des historischen Reichtums, der beeindruckenden Natur und aufregenden Aktivitäten wie Gleitschirmfliegen, Kajaken und Heißluftballonfahren, sondern auch aufgrund der zahlreichen Thermalbäder.

 

Wer Denizli als Urlaubsort wählt, bekommt die Möglichkeit ein vielfältiges Programm zu erleben. Besucher, die die mehrere tausend Jahre alten Ruinen von antiken Städten der Region durchstreifen, bekommen die Gelegenheit Kalksinterterrassen, Höhlen und Wasserfälle zu betrachten, einzigartige Speisen der Region zu probieren und auf historischen Märkten einzukaufen.

 

Und wer an einem außergewöhnlichen Sportprogramm teilhaben möchte, kann seine Abenteuerlust beim Kajakfahren, Gleitschirmfliegen oder Heißluftballonfahren stillen.

 

Die erste Station: Pamukkale

Pamukkale ist eine der ältesten Anlaufpunkte für Touristen der Türkei und kommt bei den Sehenswürdigkeiten an erster Stelle.

 

Die Kalksinterterrassen, die aus einer stetigen Ansammlung von Calciumcarbonat des heraustretenden Quellwassers entstanden sind, können trotz des kalten Wetters barfuß betreten werden, da das Wasser eine bestimmte Wärme aufweist. Der einzigartige Anblick von Pamukkale bietet den Besuchern außerdem die Gelegenheit, Fotos zu schießen, die sie ein Leben lang aufheben werden.

 

Neben der außergewöhnlichen Natur, die Pamukkale bietet, kann man außerdem unmittelbar nebenan 2.800 Jahre alte Ruinen besichtigen.

 

Aufgrund der zahlreichen Tempel und anderen religiösen Bauten wird die antike Stadt Hierapolis in der archäologischen Literatur auch „Holy City“, also „Heilige Stadt“ genannt und beherbergt ein Odeon, das nach den Kalksinterterrassen als zweite Sehenswürdigkeit besichtig werden kann.

 

Vor dem Odeon stoßen die Besucher zuerst auf das Plutonion, das auch „Tor zur Hölle“ genannt wird. Das „Tor zur Hölle“, das erst 2013 ausgegraben wurde, wird in antiken Quellen als Tür bezeichnet, durch die man in das Reich der Toten eintreten konnte.




2000 Jahre zurück Kraulen

 

Das „Kleopatra Bad“ gehört zu den Orten, der den Denizli Besuchern eine unvergessliche Erinnerung bereitet.

 

Ein Erdbeben, das 692 nach Christus mehrere Säulen zum Einsturz brachte, war der Grund dafür, dass sich auf natürlichem Wege ein Schwimmbecken bildete, in dem sich Quellwasser sammelte. Von dem Tag an bis heute hielt das Quellwasser eine Temperatur von 36 Grad.

 

Besucher des Bads, in welchem sich der Legende nach bereits Kleopatra, die Königin des alten Ägyptens, wusch, können zwischen den Überresten der 2000 Jahre alten, antiken Säulen und Marmorplatten begeistert mehrere Tausend Jahre in die Zeit zurück Kraulen.

 

Man glaubt, dass das Quellwasser des Bads eine heilende Wirkung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Hautkrankheiten, Lähmungen und Nervenkrankheiten habe und wenn man es trinkt, sich sogar positiv auf Magen- und Darmprobleme auswirke.

 

Von der Antike bis heute ein thermales Behandlungszentrum

Durch die zahlreichen Thermalbäder wird Denizli schon seit der Antike als thermales Behandlungszentrum angesehen, was auch heute noch für hohe Besucherzahlen sorgt.

 

Bereits zur Zeit des römischen Reichs entwickelte sich die Region wegen der vielen Thermalbäder in ein medizinisches Zentrum. Heute spielt der Ort mit zahlreichen roten Wasserquellen, die reich an Kalzium sind, einen hohen Eisengehalt aufweisen und verschiedene Mineralien beinhalten, eine große Rolle im Gesundheitstourismus.

 

Die Hotels in Karahayıt erleben in den Wintermonaten einen Boom im Gesundheitstourismus, da sich in der Gegend besonders viele thermale Quellen befinden. Besonders attraktiv ist Karahayit für Besucher, die an Rheuma, Kreislaufproblemen, Asthma, Bronchitis und Hautkrankheiten leiden.

 

Neben der Eigenschaft als Kurort zieht Denizli auch mit einer beeindruckenden Natur alle Blicke auf sich. Wer Ruhe in der Natur sucht, kann sich von einem Wasserfall namens „Güney Selalesi“, der von einer Höhe von 20 Metern in den Büyük Menderes Fluss fällt und den Wasserfällen „Sakızcılar Asmaaltı ve Gümüşsu şelaleleri“ verzaubern lassen.

 

Auch die „Kaklık Höhle“, die Innen einen ähnlichen Anblick bietet wie die Kalksinterterrassen von Pamukkale und die „Keloğlan Höhle“, in der sich Stalaktiten, Stalagmiten, Stalagtaten, Säulen, und Tropfsteine gebildet haben, gehören zu den sehenswerten Orten, die Touristen gerne besuchen.

 

Urlauber können einzigartige, regionale Produkte am „Bayramyeri“ erwerben. Auf diesem Markt sind besonders traditionelle Produkte und für Denizli typische Handtücher begehrt.

 

Zu den regionalen Delikatessen, die man sich bei einem Denizli Urlaub nicht entgehen lassen sollte, gehören außerdem der Fırın Kebab und „dondurmali irmik helvasi“ (süßer Maisgrieß mit Eis).

Vielleicht haben Sie sich immer gedacht, dass es an der Zeit ist, einen außerordentlichen Winterurlaub zu planen und anzutreten. Sie wollten schon immer den östlichen Teil Anatoliens besuchen und bestaunen? Dann ist es an der Zeit, mit dem Ost-Express eine kleine, aber märchenhafte Winterreise zu starten. In diesem Artikel werden wir wie die Route des Ost-Express aufleuchten und ein erlebnisreiches Abenteuer in Kars vorstellen.

Reisen mit dem Ost-Express

Dieser Zug pendelte über lange Jahre hinweg zwischen Ankara und Kars. Sie gehört der staatlichen Eisenbahngesellschaft. In den letzten Jahren stieg die Nachfrage hinsichtlich dieser Route durch die sozialen Medien enorm. Das Interesse ist sogar so hoch, dass insbesondere Tickets mit einem Schlafwagon innerhalb von einem Monat schnell verkauft werden. Im Rahmen einer Reiseplanung ist zu empfehlen, ihre Tickets unter der Internetadresse der staatlichen Eisenbahngesellschaft (TCDD) zu kaufen, oder mit ein wenig Aufpreis über eine Tour-Gesellschaft die Tickets zu erwerben.

Dauer und Route

Obwohl die Reise eine Nacht und einen Morgen beinhaltet, also insgesamt 24 Stunden andauern sollte, ist stets mit einer längeren Reisedauer auf Grund von Wetterbedingungen und Wartungsarbeiten zu rechnen. So kann die Reisezeit auf bis zu 26-27 Stunden steigen. Allerdings wird einem während der Reise nicht wirklich langweilig, da die Fahrt durch kleine niedliche Dörfer, Täler und wunderschöne Landschaften/Berge erfolgt.

Der Zug durchquert zwischen der Route Ankara-Kars die Städte in folgender Reihenfolge: Ankara- Kırıkkale- Sivas- Erzincan- Erzurum und Kars. Die Abfahrt aus Ankara ist täglich um 18:00 Uhr; die Abfahrt aus Kars ist um 8:00 Uhr. Falls Sie keinen Ticket für eine Abfahrt aus Ankara finden, wäre eine eine Reise per Flugzeug nach Kars und eine Zug-Rückfahrt von dort aus zu empfehlen.

Wagon-Typen und Preise

Die Auswahl für die verschiedenen Wagons und ihre Preise sehen folgendermaßen aus: Pulman (normaler Sitz) 47TL, Liegewagon (Bereich für 4 Personen mit Sitzen, die eine Liegefunktion haben) 63,5 TL und die meistgewählte Variante ist die Bettvariante. Oben und unten gibt es ein Bett, zusätzlich gibt es einen Mini-Kühlschrank, Tisch, Steckdose und Waschbecken für 117TL. Bei der Bettvariante sind die Bezüge, Kissen und Decke inbegriffen. Hinsichtlich der Tickets ist eine eventuelle Ermäßigung möglich. Diese gilt für 13-26 Jahre alte Jugendliche, sowie für über 65 jährige Passagiere. Zudem erhalten Pressemitglieder und Lehrer ebenfalls eine Vergünstigung. Wir empfehlen aktuelle Preise für Tickets von der TCDD Seite zu entnehmen. Im Zug ist auch ein Restaurant vorhanden, allerdings ist es immer ratsam, selbst ebenfalls etwas mitzubringen.

Was ist in Kars zu besichtigen?

Da Sie in Kars in der Nacht ankommen werden, ist das schönste zunächst von den regionalen Spezialitäten zu kosten und eine entsprechendes Restaurant aufzusuchen. Ofen-Gans, Bulgur mit Gans, Hangel (Manti-Sorte ohne Fleisch), persisches Bratenfleisch und als süße Nachspeise Kornelkirschensaft und viele weitere regionale Spezialität. Wir empfehlen, von allen Sorten ein wenig zu probieren. Kehren Sie bloß nicht zurück, bevor Sie vom berühmten „gravyer“ Käse und Hartkäse probiert haben. Falls Sie ein besonderer Käseliebhaber sind, empfehlen wir zusätzlich das örtliche Käsemuseum zu besichtigen.
Am nächsten Tag sollten Sie sich den Çıldır See besichtigen. Dort werden Sie Fischer sehen, die am erfrorenen See Fische angeln. Eine andere, nicht zu verpassende Sehenswürdigkeit, sind die Ani-Ruinen. Falls Sie einen Guide zur Seite haben, werden Sie in die damalige Geschichte eintauchen können und in eine andere Gedankenwelt verfallen. Wenn Sie in die Stadt zurückkehren, sollten Sie die durch die Gassen von Kars schlendern. Dort werden Sie sehen, welches architektonisches Erbe über die 40 Jahre unter den Russen hinterlassen wurde. Falls sie noch Zeit übrig haben und Wintersport lieben, sollten Sie eine Skifahrt in Sarıkamış auf jeden Fall in Erwägung ziehen und Gedenken Sie dabei die türkischen Märtyrer vom ersten Weltkrieg, die hier den Kältetod erleiden mussten.

Die populärste Zeit für eine Fahrt mit dem Ost-Express sind die Monate Januar und Februar. Falls Sie jedoch sagen, dass die Kälte nicht gut zu ertragen ist, werden Sie in den Monaten Mai und Juni Landschaften sehen können, die denen der Schweiz ähneln. Egal zu welcher Zeit Sie Ihre Reise antreten möchten, es erwartet Sie ein unglaubliches, märchenhaftes Abenteuer mit dem Ost-Express. Auf dieser Strecke werden Sie unzählige, verschiedene Menschen kennenlerne, mit denen Sie ihr Abenteuer teilen können.

Die Küche von Konya, die nicht nur das Auge sondern auch die Herzen sättigt, spiegelt die Historie dieser Stadt, welcher mitten im Herzen Anatoliens liegt, am besten. So gesehen brachte die Esskultur von Konya, von den Türken aus Mittelasien, die hierher kamen, die Köstlichkeiten aus den Palästen der Seldschuken zu unserer heutigen Zeit. Die Köstlichkeiten und die Esskultur der Küche von Konya eroberten die Herzen und Gaumen seit dem 13. Jahrhundert mit ihrem einzigartigen Manieren, ihrem Jahreszeitenspezifischen zubereiteten Speisen, ihrem Kochmethoden und zahlreiche Gerichtsarten.

Die Auswirkungen des Mevlevi-Ordens

Dem Hauptstadt der drehenden Derwische Konya wird auch nachgesagt, dass die ersten Gruppierungen in der Mevlevischen Küche begann. Die Rolle der Köche in den Küchen ist so wichtig, dass das Grabmal eines Kochs zum ersten Mal auf der Welt in Konya errichtet wurde, welches die Bedeutung nahezu beweist. Die berühmte „Tutmac“ Suppe ist sogar in dem Werk „Mesnevi“ von Mevlana erwähnt. Man kann sagen, dass Mevlana sich mit der Philosophie der Esskultur näherte, welches ungefähr bedeutet „was auch immer drin ist, ist im Inneren des Inneren“ oder „das Wesentliche des Wesentlichen“.

Die Gerichte der besonderen Tage sind einzigartig

In Konya werden angefangen von den Hochzeiten bis zu den Beerdigungen alle besonderen Tage als Einladungen bezeichnet und diese Einladungen haben Regeln. Das sogenannte Koch-Team „gießt zuerst Reis“. In jeder Essenseinladung gibt es bestimmte Gerichte, die nach einer bestimmten Reihenfolge serviert werden. So sind „Komsu kaldirmalari“, „Cetnevir“, sogukluk sofralari“, und das „cebic“, welche mit dem Aufhängen eines ganzen Lammes zubereitet wird, ausgewählte Gerichte für besondere Einladungen.

Zu den beachtlichsten Traditionen von Konya gehören das Verspeisen von Süßspeisen an besonderen Tagen wie Geburten und Hochzeiten und das nur in Konya herrschende Brauchtum ‚sivlilik‘ bei dem man den Kindern Knabbereien verteilt.

Unterwegs ein schnelles Häppchen

Wie groß die Auswahl an Fleisch- und Getreidegerichten der Hausmannskost und der langwierig aufgedeckten Essentische auch ist, ist auch die Streetfood Kultur sehr weit entwickelt und sobald unterwegs der Magenknurrt findet sich so gut wie in jeder Ecke das Ofenkebap, das Fleischbrot und Pide mit Käse und eilt zur Hilfe. Diese drei Gerichte erreicht sowohl die Aufmerksamkeit der Einheimischen Konyas als auch der einheimischen und fremden Touristen.

Weitere berühmte Köstlichkeiten

Auch wenn das berühmteste und was einem als erstes einfällt das Fleichbrot ist, sind auch einige Börekarten, Yufka und Nudelarten zu den Köstlichkeiten von Konya zu zählen. „Tandir Börek“ , „Arabasi“ Suppe, Okrasuppe, „Dilberdudagi“, „Etli topalak“, „Hösmerim Tatlisi“, „Sac böregi“, „Papara“, Gefüllte Weinblätter mit Fleisch und Joghurtsuppe sind beliebte und oft gegessene Suppen, Süßspeisen oder Hauptspeisen.

Wenn dieser Artikel Ihren Appetit erregt hat, dann probieren Sie in nächster Zeit unbedingt eins dieser einzigartigen Köstlichkeiten der Küche von Konya. Und vergessen Sie nicht, dass diese Köstlichkeit ein Produkt jahrelanger Tradition und Mühe ist. Guten Appetit!

Quelle: http://konyakutup.gov.tr/TR-144009/yemek-kulturu.html

Zu den imposantesten historischen Bauwerke Istanbuls zählt die südöstlich zur Hagia Sophia stehende versunkene Palast, auch als Basilika Zisterne bekannt.

 

Die Zisterne wurde vom byzantinischen Kaiser Justinian im Jahre 542 in Auftrag gegeben. Wegen der unzähligen Marmorsäulen, die aus dem Wasser emporragen, wird die Zisterne im Volksmund auch als versunkenes Palast bezeichnet.

 

Die Länge des rechteckigen Gebäudes beträgt 140 Meter und die Breite 70 Meter. Die nach unten führende steinerne Treppe besitzt 52 Stufen. Es sind 336 Säulen, die eine Höhe von 9 Metern besitzen, aufzufinden.

 

Die Säulen der Zisterne, die eine Speicherkapazität von nahezu Hunderttausend Tonnen Wasser besitzt, sind außer einige mit Ecken und Riffeln ausnahmslos zylinderförmig. 

Im Nordwesten der Zisterne gibt es darüber hinaus 2 Säulen, die als Sockel einen Medusakopf, der ein Meisterwerk des römischen reiches darstellt, besitzen.

Bis heute wurde die Zisterne mehrmals restauriert. Zwei der Restaurationen fanden im Osmanischen Reich statt. Die erste Restauration erfolgte im Jahr 1723 unter Ahmet III. , durch den Architekten Mehmet Aga aus Kayseri.

Die zweitgrößte Restauration wurde in der Regierungszeit von Sultan Hamid II. durchgeführt.

 

Der Palast, der während des byzantinischen Reiches eine große Fläche bedeckte und auch als Residenz vieler römischer Kaiser diente, deckte den Wasserbedarf vieler Bewohner im Umkreis. Nach der Eroberung Istanbuls im Jahre 1453 wurde die Zisterne weiterhin für die Bewässerung der Gärten des Topkapi Palastes genutzt.

Mit 300 Tagen Sonne im Jahr ist die Halbinsel Datça im Vergleich zu den anderen touristischen Gegenden der Türkei noch relativ unendeckt und hat viele Schönheiten zu bieten. Datça ist an die Region Muğla gebunden, misst eine Größe von 446 km² und besitzt einen Küste in der Länge von 235km mit insgesamt 52 Buchten. Falls Sie Marmaris besuchen, sollten Sie auch unbedingt zum Nachbarort Datça fahren . Egal, ob für den nächsten Sommerurlaub oder für die Pläne im Herbst, unseren Datça-Artikel sollten Sie definitiv lesen.

 

Erreichbarkeit 

Ein Grund weshalb Datça relativ unberührt geblieben ist, ist der schwere Transport. Der am südwestlichsten gelegene Ort der Türkei ist vom Dalaman Flughafen 160 km entfernt. Sie können diesen mit dem eigenen Auto erreichen oder mit den Bussen, die vom Flughafen starten. Eine andere Möglichkeit wäre über Bodrum nach Datça anzureisen. Sie können auch eine gemütliche 2-stündige Fährfahrt von Bodrum nach Datça mit der Fähre wählen. Man vermutet auch, dass durch die Fertigstellung  vieler Yachthafen in der Ägäis und der westlichen Mittelmeerregion die Anbindung noch schneller werden soll. 

 

Datça’s Besonderheiten

In Datça wachsen mindestens drei Arten von Mandeln Datça. Hinzu findet man Naturprodukte wie Honig, Oliven und viele weitere landwirtschaftliche Erzeugnisse. 

 

Welche Buchten sollte man besuchen?

Bereits im Zentrum sind wunderschöne, blaue und kalte Gewässer, sei es mit sandigen oder steinigen Stränden, zu finden. Wenn Sie aber schon so weit gekommen sind, sollten Sie ebenso die anderen einzigartigen Buchten besuchen. Hayıtbükü, Ovabükü und Palamutbükü sind nur ein paar der touristischen Gegenden. An den Stränden dieser Buchten können Sie sowohl schwimmen, im Café sitzen, die Zeit in den Teegärten verbringen oder in den Restaurants essen. Die Buchten in Richtung Mittelmeer sind Namen wie Akçabük, Kurubük, Batır Kızılbük, Domuzçukuru und Kargıdır. Diese sind nur über das Meer zu erreichen. 

 

Knidos

Eines der äußerst gelegenen Punkte der Halbinsel ist die antike, viertausendjährige Stadt Knidos. Hier finden noch weiterhin Ausgrabungen statt. Knidos können Sie mit Booten erreichen, die vom Zentrum aus losfahren. Beinahe alle Boote, die eintägige Touren anbieten, halten an der Station Knidos. Ebenso ist es auch möglich mit Linienbussen zur antiken Stadt zu fahren. Hier können Sie sowohl den Tempel des Apollon besichtigen, als auch in der Bucht einer tausende Jahre alter Stadt schwimmen.

 

Was kann man noch unternehmen?

Datça bietet eine ideale Umgebung für Natur- und Wassersportarten wie Trekking, Surfen und Segeln. Obwohl es die typischen klimatischen Verhältnisse des Mittelmeeres aufweist, ist der ständig wehende Wind und die hohe Luftfeuchtigkeit nicht zu spüren und mit dem hohen Sauerstoffanteil ist diese Stadt ein idealer Ort um sich zu entspannen und zu erneuern. 

 

Das alte Datça

Das 3 km vom Zentrum entfernte alte Datça ist definitiv sehenswert. Die gutbehüteten Steinhäuser mit ihren besonderen Architekturen wird Sie durch eine Zeitreise befördern. In den engen Gassen dieses kleinen Dorfes kann man auch die ausgestellten Handarbeiten bewundern. Außerdem ist es möglich in der gleichnamigen Straße des berühmten Dichters Can Yücel sein Haus zu besichtigen, jedoch ist es für Besucher nicht geöffnet. Jedes Jahr pilgern viele Menschen hierher um an der Can Yücel Bibliothek ein Foto zu schießen. Doch am 12. August, am Todestag des Dichters werden die Pforten zum Besuch geöffnet. 



KUTUCUK : Der berühmte Knidos Löwe

Wenn Sie vom Hafen Richtung der Amphitheater laufen, werden Sie der Löwenstatue des Bildhauers Elbruz Denge begegnen. Diese Statue ist eine Nachbildung des Knidos-Löwen. Das Original wurde 1850 nach Großbritannien verfrachtet und wird seither im British Museum ausgestellt.

Aufgrund vieler Vitamine und Nährstoffe sind rote Linsen sehr gesund und nahrhaft. Sie verhindern nach einer Mahlzeit den raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels und senken den Cholesterinspiegel. Linsen enthalten viele Proteine – gerade für Vegetarier und Veganer sind sie damit ein wertvolles Lebensmittel. In der türkischen Küche gehört es zu den Basisprodukten. In dieser Ausgabe stellen wir Euch ein traditionelles Rezept vor. Viel Spaß beim Nachkochen.

Zutaten:

1,5 Trinkgläser rote Linsen

1Trinkglas feiner Bulgur

1 kleine Zwiebel

1 Bund Petersilie

1 Bund Lauchzwiebel

2-3 Esslöffel Pflanzenöl

2 Esslöffel Salça (eine Mischung aus Paprika- und Tomatenmark)

3 Trinkgläser Wasser

Salz, Kreuzkümmel, Chiliflocken, Pfeffer

Zubereitung:

Die roten Linsen zuerst kurz abwaschen und in einem geeignetem Topf mit Wasser hinzufügen. Bei mittlerer Hitze, ungefähr 15-20 min lang, aufkochen, bis die roten Linsen komplett zerkocht sind.

Den Herd ausschalten und den feinen Bulgur sofort in den Topf hinzugeben. Topf abdecken und eine halbe Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und klein schneiden.  In einer beschichteten Pfanne Pflanzenöl erhitzen und darin die Zwiebel leicht andünsten. Salça und Kreuzkümmel zu den Zwiebeln hinzufügen und weitere  1-2 Minuten darin braten. 

Diese Mischung in den Topf mit Linsen und Bulgur geben und mit den Händen durchkneten.

In diese Mischung Salz und die weiteren Gewürze hinzufügen und wieder durchkneten.

Als letztes die kleingeschnittene Petersilie und Lauchzwiebeln hinzufügen und leicht durchkneten bis sich eine homogene  Masse gebildet hat.

Die Linsen-Bulgur-Masse etwas abkühlen lassen und in längliche Laibchen formen. Die Laibchen auf Salatblättern anrichten.

 

Guten Appetit!!  

Das Skigebiet Davraz, in der Nähe von Isparta, startete in die Skisaison mit großem Interesse von Besuchern.

Das Skizentrum, welches mit seinen natürlichen Schönheiten Aufmerksamkeit erregt, startete dieses Jahr früher in die Saison. Das Zentrum, das dank des ausreichenden Schneefalls seine Türen geöffnet hat, bietet seinen Gästen die Möglichkeit, mit Blick auf den Eğirdir-See Ski zu fahren.

Das Zentrum, mit Skistrecken aus jeder Kategorie und mit seiner einzigartigen Aussicht, bietet zudem gute Transport- und Übernachtungsmöglichkeiten.

Es gibt 3 Sesselbahnen. Eine Sesselbahn mit einer Länge von 1211m und einer Beförderungskapazität von 1000 Personen pro Stunde und 2 Skilifte mit einer Länge von 936m und einer Beförderungskapazität von 800 Personen pro Stunde. Außerdem gibt es einen Schlepplift, welches 624m lang ist und 800 Personen pro Stunde befördern kann und 2 Seillifts, die 300m lang sind. Besucher, die mit den Skiliften zum Gipfel des Berges gelangen, können eine schöne Zeit verbringen und die einzigartige Aussicht genießen.

Das diesjährige Ziel des Skizentrums ist es, die Besucherzahl des vergangenen Jahres von 200.000 zu übertreffen.

Abdullah Çelik, der Präsident der Tourismusinfrastruktureinrichtungen sagte, dass das Skigebiet Davraz sich zu einem wichtigen Standort im Wintertourismus entwickelt hat. Außerdem wies Celik auf die gute Lage des Skizentrums in Anbetracht der günstigen Transport- und Unterkunftsmöglichkeiten und der unberührten Natur hin.

Laut Çelik hat die Saison mit einer hohen Anzahl an Besuchern begonnen. ‚Wir empfangen wichtige Snowboarder aus allen Ecken des Landes und das Skigebiet verfügt über Merkmale die einzigartig sind. Eine Naturschönheit. Mit den Pisten und Betrieben ein insgesamt qualitativ hochwertiges Skiort‘, so Çelik.

Fatma Zehra Köse stand zwischenzeitlich vor einem Dilemma. Sie hatte die Wahl zwischen Musik und Sport. Die 23- jährige entschied sich für die sportliche Laufbahn und gewann im Rahmen der U23 Europameisterschaft im Fechten die goldene Medaille.

Istanbul – Ercan Doğan

Die 23-jährige Europameisterin Fatma Zehra Köse, die derzeit die goldene Medaille in ihren Händen trägt, schnupperte zuvor in der Musikbranche. Andere Sportrichtungen nahm sie ebenfalls unter die Lupe, ehe sie sich für das Fechten entschied.

Die Eltern sind Musiklehrer. In Ihrer Aussage erwähnt die Europameisterin: „Mit 10 Jahren habe ich mit dem Fechten angefangen. Seitdem betreibe ich diese Sportart. Meine Familie wollte, dass der Sport ein Teil meines Lebens wird. So versuchte ich Sportarten, wie Gymnastik, Basketball und Volleyball. Letztlich entschied ich mich für das Fechten.“

Fatma Zehra Köse betont, dass ihre Eltern mit der Musik arbeiten und führt fort: „Meine Tante studierte an der Universität Oper und Ballett. Um ihr Bühnenrhythmus zu perfektionieren, nahm sie Sonderunterricht im Fechten. Eines Tages wollte Sie, dass ich es auch probiere. So nahm Sie mich mit zum Fechten. Mein Bruder war auch dabei. Man sagte mir, ich hätte Talent. Darauf entwickelte sich letztlich der Rest. In Sport, sowie in Kunst hatte ich stets die volle Unterstützung meiner Eltern.“

„Fechten ist wie Schach für mich, nur in bewegter Form“

Die Europameisterin betont den wichtigen Stellenwert des Fechtens für sie und sagt:

„Fechten ist wie Schach, nur in bewegter Form. Neben der physischen Leistung, ist eine strategische Denkweise enorm wichtig. In meiner Kindheit, war ich hyperaktiv und hatte Schwierigkeiten mich zu konzentrieren.  Tanzen half mir sie zu verringern. Fechten wirkte sich ebenfalls positiv aus. Du musst dich gedanklich sortieren und auf die Hand-Fuß Koordination achten. Deshalb ist Konzentration und Aufmerksamkeit sehr wichtig. Ich habe immer noch Aufmerksamkeitsdefizite, allerdings konnte ich  diesen Aspekt durch unterschiedliche mentale Unterstützungen eindämmen.“

Wir zeigen Ihnen ein Rezept, welches sowohl abends zu Teezeiten, als auch nachts als Snack Ihren Magen erfreuen wird. Zudem ist die Zubereitung sehr einfach. Auch wenn einige Zutaten je nach Gegenden varrieren können, ist der essentielle Bestandteil dieses Salates der feine Bulgur. Wir gehen nun zum Rezept über, bevor Sie Hunger kriegen. Hier das Rezept für etwa vier Personen, welches innerhalb von 30 Minuten zubereitet werden kann.

Zutaten

  • 2 Wassergläser feiner Bulgur
  • 1,5 Wassergläser warmes Wasser
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Paprikamark
  • 2 kleine Gurken
  • 4 Blätter Lauchzwiebel
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1/2 Bund Schnittsalat
  • 2 Zitronensaft oder je nach Wunsch Granatapfelsirup
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Sumach
  • 1 TL Minze

Darauf kommt es an

  • Das Grünzeug nach dem Waschen in den Salat geben
  • Der Bulgur muss gut aufgehen, daher sind das Verhältnis von Bulgur und warmem Wasser und die Wartezeit bis zum Ziehen sehr wichtig.

Zubereitung

  1. Erst das ganze Grünzeug gründlich waschen, schneiden und trocknen legen.
  2. Den feinen Bulgur in eine Schüssel geben. Den Tomaten- und Paprikamark mit warmem Wasser mischen.
  3. Die Mischung aus Mark und Wasser auf den Bulgur geben und mischen. Darauf die Schüssel abdecken und warten, bis der Bulgur aufgeht. Dieser Vorgang kann etwa 15 Minuten in Anspruch nehmen.
  4. Für die Soße des Salates: Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Minze und Sumach in einer kleinen Schüssel mischen.
  5. Das zerkleinerte Grünzeug und die Gurken dem Bulgur dazugeben und mischen.
  6. Die Soße dazugeben, mischen, und dann den fertigen Salat servieren, mit euren Liebsten teilen. Guten Appetit!

Die Stadt Denizli, in der sich das „weiße Paradies“ Pamukkale aus der Liste des UNESCO Welterbes befindet, ist neben ihrem historischen Reichtum und ihrer beeindruckenden Natur seit der Antike auch als Kurort sehr beliebt.

 

Mit weißen Kalksinterterrassen, mehreren tausend Jahren Geschichte und einer beeindruckenden Natur steht Denizli, als einer der wichtigen Tourismuszentren der Türkei, im Mittelpunkt des Interesses derjenigen, die in den Winterferien Genesung suchen.

 

Außerdem boomt der Wintertourismus in Denizli, einer der wichtigsten Städte der Ägäisregion, nicht nur wegen des historischen Reichtums, der beeindruckenden Natur und aufregenden Aktivitäten wie Gleitschirmfliegen, Kajaken und Heißluftballonfahren, sondern auch aufgrund der zahlreichen Thermalbäder.

 

Wer Denizli als Urlaubsort wählt, bekommt die Möglichkeit ein vielfältiges Programm zu erleben. Besucher, die die mehrere tausend Jahre alten Ruinen von antiken Städten der Region durchstreifen, bekommen die Gelegenheit Kalksinterterrassen, Höhlen und Wasserfälle zu betrachten, einzigartige Speisen der Region zu probieren und auf historischen Märkten einzukaufen.

 

Und wer an einem außergewöhnlichen Sportprogramm teilhaben möchte, kann seine Abenteuerlust beim Kajakfahren, Gleitschirmfliegen oder Heißluftballonfahren stillen.

 

Die erste Station: Pamukkale

Pamukkale ist eine der ältesten Anlaufpunkte für Touristen der Türkei und kommt bei den Sehenswürdigkeiten an erster Stelle.

 

Die Kalksinterterrassen, die aus einer stetigen Ansammlung von Calciumcarbonat des heraustretenden Quellwassers entstanden sind, können trotz des kalten Wetters barfuß betreten werden, da das Wasser eine bestimmte Wärme aufweist. Der einzigartige Anblick von Pamukkale bietet den Besuchern außerdem die Gelegenheit, Fotos zu schießen, die sie ein Leben lang aufheben werden.

 

Neben der außergewöhnlichen Natur, die Pamukkale bietet, kann man außerdem unmittelbar nebenan 2.800 Jahre alte Ruinen besichtigen.

 

Aufgrund der zahlreichen Tempel und anderen religiösen Bauten wird die antike Stadt Hierapolis in der archäologischen Literatur auch „Holy City“, also „Heilige Stadt“ genannt und beherbergt ein Odeon, das nach den Kalksinterterrassen als zweite Sehenswürdigkeit besichtig werden kann.

 

Vor dem Odeon stoßen die Besucher zuerst auf das Plutonion, das auch „Tor zur Hölle“ genannt wird. Das „Tor zur Hölle“, das erst 2013 ausgegraben wurde, wird in antiken Quellen als Tür bezeichnet, durch die man in das Reich der Toten eintreten konnte.




2000 Jahre zurück Kraulen

 

Das „Kleopatra Bad“ gehört zu den Orten, der den Denizli Besuchern eine unvergessliche Erinnerung bereitet.

 

Ein Erdbeben, das 692 nach Christus mehrere Säulen zum Einsturz brachte, war der Grund dafür, dass sich auf natürlichem Wege ein Schwimmbecken bildete, in dem sich Quellwasser sammelte. Von dem Tag an bis heute hielt das Quellwasser eine Temperatur von 36 Grad.

 

Besucher des Bads, in welchem sich der Legende nach bereits Kleopatra, die Königin des alten Ägyptens, wusch, können zwischen den Überresten der 2000 Jahre alten, antiken Säulen und Marmorplatten begeistert mehrere Tausend Jahre in die Zeit zurück Kraulen.

 

Man glaubt, dass das Quellwasser des Bads eine heilende Wirkung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Hautkrankheiten, Lähmungen und Nervenkrankheiten habe und wenn man es trinkt, sich sogar positiv auf Magen- und Darmprobleme auswirke.

 

Von der Antike bis heute ein thermales Behandlungszentrum

Durch die zahlreichen Thermalbäder wird Denizli schon seit der Antike als thermales Behandlungszentrum angesehen, was auch heute noch für hohe Besucherzahlen sorgt.

 

Bereits zur Zeit des römischen Reichs entwickelte sich die Region wegen der vielen Thermalbäder in ein medizinisches Zentrum. Heute spielt der Ort mit zahlreichen roten Wasserquellen, die reich an Kalzium sind, einen hohen Eisengehalt aufweisen und verschiedene Mineralien beinhalten, eine große Rolle im Gesundheitstourismus.

 

Die Hotels in Karahayıt erleben in den Wintermonaten einen Boom im Gesundheitstourismus, da sich in der Gegend besonders viele thermale Quellen befinden. Besonders attraktiv ist Karahayit für Besucher, die an Rheuma, Kreislaufproblemen, Asthma, Bronchitis und Hautkrankheiten leiden.

 

Neben der Eigenschaft als Kurort zieht Denizli auch mit einer beeindruckenden Natur alle Blicke auf sich. Wer Ruhe in der Natur sucht, kann sich von einem Wasserfall namens „Güney Selalesi“, der von einer Höhe von 20 Metern in den Büyük Menderes Fluss fällt und den Wasserfällen „Sakızcılar Asmaaltı ve Gümüşsu şelaleleri“ verzaubern lassen.

 

Auch die „Kaklık Höhle“, die Innen einen ähnlichen Anblick bietet wie die Kalksinterterrassen von Pamukkale und die „Keloğlan Höhle“, in der sich Stalaktiten, Stalagmiten, Stalagtaten, Säulen, und Tropfsteine gebildet haben, gehören zu den sehenswerten Orten, die Touristen gerne besuchen.

 

Urlauber können einzigartige, regionale Produkte am „Bayramyeri“ erwerben. Auf diesem Markt sind besonders traditionelle Produkte und für Denizli typische Handtücher begehrt.

 

Zu den regionalen Delikatessen, die man sich bei einem Denizli Urlaub nicht entgehen lassen sollte, gehören außerdem der Fırın Kebab und „dondurmali irmik helvasi“ (süßer Maisgrieß mit Eis).

Vielleicht haben Sie sich immer gedacht, dass es an der Zeit ist, einen außerordentlichen Winterurlaub zu planen und anzutreten. Sie wollten schon immer den östlichen Teil Anatoliens besuchen und bestaunen? Dann ist es an der Zeit, mit dem Ost-Express eine kleine, aber märchenhafte Winterreise zu starten. In diesem Artikel werden wir wie die Route des Ost-Express aufleuchten und ein erlebnisreiches Abenteuer in Kars vorstellen.

Reisen mit dem Ost-Express

Dieser Zug pendelte über lange Jahre hinweg zwischen Ankara und Kars. Sie gehört der staatlichen Eisenbahngesellschaft. In den letzten Jahren stieg die Nachfrage hinsichtlich dieser Route durch die sozialen Medien enorm. Das Interesse ist sogar so hoch, dass insbesondere Tickets mit einem Schlafwagon innerhalb von einem Monat schnell verkauft werden. Im Rahmen einer Reiseplanung ist zu empfehlen, ihre Tickets unter der Internetadresse der staatlichen Eisenbahngesellschaft (TCDD) zu kaufen, oder mit ein wenig Aufpreis über eine Tour-Gesellschaft die Tickets zu erwerben.

Dauer und Route

Obwohl die Reise eine Nacht und einen Morgen beinhaltet, also insgesamt 24 Stunden andauern sollte, ist stets mit einer längeren Reisedauer auf Grund von Wetterbedingungen und Wartungsarbeiten zu rechnen. So kann die Reisezeit auf bis zu 26-27 Stunden steigen. Allerdings wird einem während der Reise nicht wirklich langweilig, da die Fahrt durch kleine niedliche Dörfer, Täler und wunderschöne Landschaften/Berge erfolgt.

Der Zug durchquert zwischen der Route Ankara-Kars die Städte in folgender Reihenfolge: Ankara- Kırıkkale- Sivas- Erzincan- Erzurum und Kars. Die Abfahrt aus Ankara ist täglich um 18:00 Uhr; die Abfahrt aus Kars ist um 8:00 Uhr. Falls Sie keinen Ticket für eine Abfahrt aus Ankara finden, wäre eine eine Reise per Flugzeug nach Kars und eine Zug-Rückfahrt von dort aus zu empfehlen.

Wagon-Typen und Preise

Die Auswahl für die verschiedenen Wagons und ihre Preise sehen folgendermaßen aus: Pulman (normaler Sitz) 47TL, Liegewagon (Bereich für 4 Personen mit Sitzen, die eine Liegefunktion haben) 63,5 TL und die meistgewählte Variante ist die Bettvariante. Oben und unten gibt es ein Bett, zusätzlich gibt es einen Mini-Kühlschrank, Tisch, Steckdose und Waschbecken für 117TL. Bei der Bettvariante sind die Bezüge, Kissen und Decke inbegriffen. Hinsichtlich der Tickets ist eine eventuelle Ermäßigung möglich. Diese gilt für 13-26 Jahre alte Jugendliche, sowie für über 65 jährige Passagiere. Zudem erhalten Pressemitglieder und Lehrer ebenfalls eine Vergünstigung. Wir empfehlen aktuelle Preise für Tickets von der TCDD Seite zu entnehmen. Im Zug ist auch ein Restaurant vorhanden, allerdings ist es immer ratsam, selbst ebenfalls etwas mitzubringen.

Was ist in Kars zu besichtigen?

Da Sie in Kars in der Nacht ankommen werden, ist das schönste zunächst von den regionalen Spezialitäten zu kosten und eine entsprechendes Restaurant aufzusuchen. Ofen-Gans, Bulgur mit Gans, Hangel (Manti-Sorte ohne Fleisch), persisches Bratenfleisch und als süße Nachspeise Kornelkirschensaft und viele weitere regionale Spezialität. Wir empfehlen, von allen Sorten ein wenig zu probieren. Kehren Sie bloß nicht zurück, bevor Sie vom berühmten „gravyer“ Käse und Hartkäse probiert haben. Falls Sie ein besonderer Käseliebhaber sind, empfehlen wir zusätzlich das örtliche Käsemuseum zu besichtigen.
Am nächsten Tag sollten Sie sich den Çıldır See besichtigen. Dort werden Sie Fischer sehen, die am erfrorenen See Fische angeln. Eine andere, nicht zu verpassende Sehenswürdigkeit, sind die Ani-Ruinen. Falls Sie einen Guide zur Seite haben, werden Sie in die damalige Geschichte eintauchen können und in eine andere Gedankenwelt verfallen. Wenn Sie in die Stadt zurückkehren, sollten Sie die durch die Gassen von Kars schlendern. Dort werden Sie sehen, welches architektonisches Erbe über die 40 Jahre unter den Russen hinterlassen wurde. Falls sie noch Zeit übrig haben und Wintersport lieben, sollten Sie eine Skifahrt in Sarıkamış auf jeden Fall in Erwägung ziehen und Gedenken Sie dabei die türkischen Märtyrer vom ersten Weltkrieg, die hier den Kältetod erleiden mussten.

Die populärste Zeit für eine Fahrt mit dem Ost-Express sind die Monate Januar und Februar. Falls Sie jedoch sagen, dass die Kälte nicht gut zu ertragen ist, werden Sie in den Monaten Mai und Juni Landschaften sehen können, die denen der Schweiz ähneln. Egal zu welcher Zeit Sie Ihre Reise antreten möchten, es erwartet Sie ein unglaubliches, märchenhaftes Abenteuer mit dem Ost-Express. Auf dieser Strecke werden Sie unzählige, verschiedene Menschen kennenlerne, mit denen Sie ihr Abenteuer teilen können.