BT Content Showcase - модуль joomla Книги

Die Stadt Denizli, in der sich das „weiße Paradies“ Pamukkale aus der Liste des UNESCO Welterbes befindet, ist neben ihrem historischen Reichtum und ihrer beeindruckenden Natur seit der Antike auch als Kurort sehr beliebt.

 

Mit weißen Kalksinterterrassen, mehreren tausend Jahren Geschichte und einer beeindruckenden Natur steht Denizli, als einer der wichtigen Tourismuszentren der Türkei, im Mittelpunkt des Interesses derjenigen, die in den Winterferien Genesung suchen.

 

Außerdem boomt der Wintertourismus in Denizli, einer der wichtigsten Städte der Ägäisregion, nicht nur wegen des historischen Reichtums, der beeindruckenden Natur und aufregenden Aktivitäten wie Gleitschirmfliegen, Kajaken und Heißluftballonfahren, sondern auch aufgrund der zahlreichen Thermalbäder.

 

Wer Denizli als Urlaubsort wählt, bekommt die Möglichkeit ein vielfältiges Programm zu erleben. Besucher, die die mehrere tausend Jahre alten Ruinen von antiken Städten der Region durchstreifen, bekommen die Gelegenheit Kalksinterterrassen, Höhlen und Wasserfälle zu betrachten, einzigartige Speisen der Region zu probieren und auf historischen Märkten einzukaufen.

 

Und wer an einem außergewöhnlichen Sportprogramm teilhaben möchte, kann seine Abenteuerlust beim Kajakfahren, Gleitschirmfliegen oder Heißluftballonfahren stillen.

 

Die erste Station: Pamukkale

Pamukkale ist eine der ältesten Anlaufpunkte für Touristen der Türkei und kommt bei den Sehenswürdigkeiten an erster Stelle.

 

Die Kalksinterterrassen, die aus einer stetigen Ansammlung von Calciumcarbonat des heraustretenden Quellwassers entstanden sind, können trotz des kalten Wetters barfuß betreten werden, da das Wasser eine bestimmte Wärme aufweist. Der einzigartige Anblick von Pamukkale bietet den Besuchern außerdem die Gelegenheit, Fotos zu schießen, die sie ein Leben lang aufheben werden.

 

Neben der außergewöhnlichen Natur, die Pamukkale bietet, kann man außerdem unmittelbar nebenan 2.800 Jahre alte Ruinen besichtigen.

 

Aufgrund der zahlreichen Tempel und anderen religiösen Bauten wird die antike Stadt Hierapolis in der archäologischen Literatur auch „Holy City“, also „Heilige Stadt“ genannt und beherbergt ein Odeon, das nach den Kalksinterterrassen als zweite Sehenswürdigkeit besichtig werden kann.

 

Vor dem Odeon stoßen die Besucher zuerst auf das Plutonion, das auch „Tor zur Hölle“ genannt wird. Das „Tor zur Hölle“, das erst 2013 ausgegraben wurde, wird in antiken Quellen als Tür bezeichnet, durch die man in das Reich der Toten eintreten konnte.




2000 Jahre zurück Kraulen

 

Das „Kleopatra Bad“ gehört zu den Orten, der den Denizli Besuchern eine unvergessliche Erinnerung bereitet.

 

Ein Erdbeben, das 692 nach Christus mehrere Säulen zum Einsturz brachte, war der Grund dafür, dass sich auf natürlichem Wege ein Schwimmbecken bildete, in dem sich Quellwasser sammelte. Von dem Tag an bis heute hielt das Quellwasser eine Temperatur von 36 Grad.

 

Besucher des Bads, in welchem sich der Legende nach bereits Kleopatra, die Königin des alten Ägyptens, wusch, können zwischen den Überresten der 2000 Jahre alten, antiken Säulen und Marmorplatten begeistert mehrere Tausend Jahre in die Zeit zurück Kraulen.

 

Man glaubt, dass das Quellwasser des Bads eine heilende Wirkung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Hautkrankheiten, Lähmungen und Nervenkrankheiten habe und wenn man es trinkt, sich sogar positiv auf Magen- und Darmprobleme auswirke.

 

Von der Antike bis heute ein thermales Behandlungszentrum

Durch die zahlreichen Thermalbäder wird Denizli schon seit der Antike als thermales Behandlungszentrum angesehen, was auch heute noch für hohe Besucherzahlen sorgt.

 

Bereits zur Zeit des römischen Reichs entwickelte sich die Region wegen der vielen Thermalbäder in ein medizinisches Zentrum. Heute spielt der Ort mit zahlreichen roten Wasserquellen, die reich an Kalzium sind, einen hohen Eisengehalt aufweisen und verschiedene Mineralien beinhalten, eine große Rolle im Gesundheitstourismus.

 

Die Hotels in Karahayıt erleben in den Wintermonaten einen Boom im Gesundheitstourismus, da sich in der Gegend besonders viele thermale Quellen befinden. Besonders attraktiv ist Karahayit für Besucher, die an Rheuma, Kreislaufproblemen, Asthma, Bronchitis und Hautkrankheiten leiden.

 

Neben der Eigenschaft als Kurort zieht Denizli auch mit einer beeindruckenden Natur alle Blicke auf sich. Wer Ruhe in der Natur sucht, kann sich von einem Wasserfall namens „Güney Selalesi“, der von einer Höhe von 20 Metern in den Büyük Menderes Fluss fällt und den Wasserfällen „Sakızcılar Asmaaltı ve Gümüşsu şelaleleri“ verzaubern lassen.

 

Auch die „Kaklık Höhle“, die Innen einen ähnlichen Anblick bietet wie die Kalksinterterrassen von Pamukkale und die „Keloğlan Höhle“, in der sich Stalaktiten, Stalagmiten, Stalagtaten, Säulen, und Tropfsteine gebildet haben, gehören zu den sehenswerten Orten, die Touristen gerne besuchen.

 

Urlauber können einzigartige, regionale Produkte am „Bayramyeri“ erwerben. Auf diesem Markt sind besonders traditionelle Produkte und für Denizli typische Handtücher begehrt.

 

Zu den regionalen Delikatessen, die man sich bei einem Denizli Urlaub nicht entgehen lassen sollte, gehören außerdem der Fırın Kebab und „dondurmali irmik helvasi“ (süßer Maisgrieß mit Eis).

Vielleicht haben Sie sich immer gedacht, dass es an der Zeit ist, einen außerordentlichen Winterurlaub zu planen und anzutreten. Sie wollten schon immer den östlichen Teil Anatoliens besuchen und bestaunen? Dann ist es an der Zeit, mit dem Ost-Express eine kleine, aber märchenhafte Winterreise zu starten. In diesem Artikel werden wir wie die Route des Ost-Express aufleuchten und ein erlebnisreiches Abenteuer in Kars vorstellen.

Reisen mit dem Ost-Express

Dieser Zug pendelte über lange Jahre hinweg zwischen Ankara und Kars. Sie gehört der staatlichen Eisenbahngesellschaft. In den letzten Jahren stieg die Nachfrage hinsichtlich dieser Route durch die sozialen Medien enorm. Das Interesse ist sogar so hoch, dass insbesondere Tickets mit einem Schlafwagon innerhalb von einem Monat schnell verkauft werden. Im Rahmen einer Reiseplanung ist zu empfehlen, ihre Tickets unter der Internetadresse der staatlichen Eisenbahngesellschaft (TCDD) zu kaufen, oder mit ein wenig Aufpreis über eine Tour-Gesellschaft die Tickets zu erwerben.

Dauer und Route

Obwohl die Reise eine Nacht und einen Morgen beinhaltet, also insgesamt 24 Stunden andauern sollte, ist stets mit einer längeren Reisedauer auf Grund von Wetterbedingungen und Wartungsarbeiten zu rechnen. So kann die Reisezeit auf bis zu 26-27 Stunden steigen. Allerdings wird einem während der Reise nicht wirklich langweilig, da die Fahrt durch kleine niedliche Dörfer, Täler und wunderschöne Landschaften/Berge erfolgt.

Der Zug durchquert zwischen der Route Ankara-Kars die Städte in folgender Reihenfolge: Ankara- Kırıkkale- Sivas- Erzincan- Erzurum und Kars. Die Abfahrt aus Ankara ist täglich um 18:00 Uhr; die Abfahrt aus Kars ist um 8:00 Uhr. Falls Sie keinen Ticket für eine Abfahrt aus Ankara finden, wäre eine eine Reise per Flugzeug nach Kars und eine Zug-Rückfahrt von dort aus zu empfehlen.

Wagon-Typen und Preise

Die Auswahl für die verschiedenen Wagons und ihre Preise sehen folgendermaßen aus: Pulman (normaler Sitz) 47TL, Liegewagon (Bereich für 4 Personen mit Sitzen, die eine Liegefunktion haben) 63,5 TL und die meistgewählte Variante ist die Bettvariante. Oben und unten gibt es ein Bett, zusätzlich gibt es einen Mini-Kühlschrank, Tisch, Steckdose und Waschbecken für 117TL. Bei der Bettvariante sind die Bezüge, Kissen und Decke inbegriffen. Hinsichtlich der Tickets ist eine eventuelle Ermäßigung möglich. Diese gilt für 13-26 Jahre alte Jugendliche, sowie für über 65 jährige Passagiere. Zudem erhalten Pressemitglieder und Lehrer ebenfalls eine Vergünstigung. Wir empfehlen aktuelle Preise für Tickets von der TCDD Seite zu entnehmen. Im Zug ist auch ein Restaurant vorhanden, allerdings ist es immer ratsam, selbst ebenfalls etwas mitzubringen.

Was ist in Kars zu besichtigen?

Da Sie in Kars in der Nacht ankommen werden, ist das schönste zunächst von den regionalen Spezialitäten zu kosten und eine entsprechendes Restaurant aufzusuchen. Ofen-Gans, Bulgur mit Gans, Hangel (Manti-Sorte ohne Fleisch), persisches Bratenfleisch und als süße Nachspeise Kornelkirschensaft und viele weitere regionale Spezialität. Wir empfehlen, von allen Sorten ein wenig zu probieren. Kehren Sie bloß nicht zurück, bevor Sie vom berühmten „gravyer“ Käse und Hartkäse probiert haben. Falls Sie ein besonderer Käseliebhaber sind, empfehlen wir zusätzlich das örtliche Käsemuseum zu besichtigen.
Am nächsten Tag sollten Sie sich den Çıldır See besichtigen. Dort werden Sie Fischer sehen, die am erfrorenen See Fische angeln. Eine andere, nicht zu verpassende Sehenswürdigkeit, sind die Ani-Ruinen. Falls Sie einen Guide zur Seite haben, werden Sie in die damalige Geschichte eintauchen können und in eine andere Gedankenwelt verfallen. Wenn Sie in die Stadt zurückkehren, sollten Sie die durch die Gassen von Kars schlendern. Dort werden Sie sehen, welches architektonisches Erbe über die 40 Jahre unter den Russen hinterlassen wurde. Falls sie noch Zeit übrig haben und Wintersport lieben, sollten Sie eine Skifahrt in Sarıkamış auf jeden Fall in Erwägung ziehen und Gedenken Sie dabei die türkischen Märtyrer vom ersten Weltkrieg, die hier den Kältetod erleiden mussten.

Die populärste Zeit für eine Fahrt mit dem Ost-Express sind die Monate Januar und Februar. Falls Sie jedoch sagen, dass die Kälte nicht gut zu ertragen ist, werden Sie in den Monaten Mai und Juni Landschaften sehen können, die denen der Schweiz ähneln. Egal zu welcher Zeit Sie Ihre Reise antreten möchten, es erwartet Sie ein unglaubliches, märchenhaftes Abenteuer mit dem Ost-Express. Auf dieser Strecke werden Sie unzählige, verschiedene Menschen kennenlerne, mit denen Sie ihr Abenteuer teilen können.

Das in Gaziantep vor 6 Jahren gegründete weibliche Hockey-Team Dorukspor, die zwischen 12 und 17 Jahren sind, bringen einem durch ihre Erfolge Tränen in die Augen.

Die meisten kamen aus Städten wie Şırnak, Batman und Mardin und können nun dank des Sports wieder voller Hoffnung ins Leben schauen.

Trotz finanzieller Schwierigkeiten und trotz aller Vorurteile gegenüber hielten die Mädchen am Hockey fest und wollen nach ihren 20 Siegen in den Türkei-Meisterschaften nun auch den Europatitel.

Die 17 Jahre alte Zeliha Kendir, deren Familie anfänglich den Sport nicht erlaubte, beschrieb ihre Erlebnisse so:

“Weil ich ein Mädchen bin haben sie es zunächst nicht erlaubt. Erst durch das Überreden meines Lehrers durfte ich. Früher durfte ich nur schwer in andere Städte gehen. Nun sagt mein Vater, dass ich jede Stadt besuchen darf, die ich besuchen möchte, da er mir vertraut. Nun erzählt mein Vater mehr über Hockey als ich selbst. Er erzählt von meinen Erfolgen. Mädchen müssen definitiv Sport machen. Dadurch habe sich mein Leben sehr geändert. Während manche nicht mal außerhalb des Landkreises dürfen, darf ich ins Ausland. Ich lernte Menschen aus anderen Städten und anderen Ländern kennen. Ich reise, und mein Selbstbewusstsein stärkt sich. Durch mein Stipendium bin ich auch keine Last für meine Familie. Außerdem bin ich stolz darauf, das türkische Nationaltrikot tragen zu dürfen.”

Der Stadtteil Göcek gehört mit seinen 4600 Einwohnern der Kreisstadt Fethiye an, die an die Provinz Mugla gebunden ist. Gäste, die diese Idylle in den Morgenstunden besuchen, können im Rahmen einer Tagestour die atemberaubende Schönheit der Region betrachten, insbesondere dort, wo Grün und Blau aufeinander treffen.

 

Die natürliche Schönheit des sich in Muglas Kreisstadt Fethiye befindlichen

Stadtteils Göcek ist berühmt für seine unberührten Buchten, die innerhalb der

‘Blauen Tour’ von Touristen erkundet werden können.

 

In den frühen Morgen-Stunden werden die Anker gelichtet. Die Gäste an Bord

bekommen unvergleichliche Einblicke in die verzaubernde Natur von Büyükova, der

Aquarium Bucht, Bedri Rahmi, der Yassıca Insel, Tersane, Göbün und der Kleopatra

Bucht.

 

Die Gäste an Bord, auf den glasklaren Gewässern gleitend, vergleichbar mit einem

Aquarium, erleben unvergessliche Momente.

 

In diesem Stadtteil mit 4600 Einwohnern wird monatlich die ‘Blaue Tour‘ von ca.

90.000 Gästen besucht.

 

Der Besitzer der Göcek-Boot-Kooperative Ahmet Tombak berichtet, dass ungefähr

80 Boote in Kollaboration im Dienste des Tourismus stehen.

 

Obwohl Göcek eine Kleinstadt ist, beteiligt sie sich mit ganzen 6 Häfen am

Tourismus. „Als Kooperative arbeiten wir für die Zufriedenheit unserer Touristen, an

dem Ort wo Grün und Blau aufeinander treffen.

Im Vergleich zur letzten Saison ist eine Erhöhung um 30-40% vorhanden.

Täglich heißen wir 3 Millionen in- und ausländische Touristen Willkommen. Insgesamt ermöglichen wir 600.000 Besuchern Einblicke in unsere Buchten. Alle Urlauber in Göcek, kehren mit einem Lächeln auf den Lippen zurück“, so Tombak.

 

Seit 18 Jahren ist Özcan Aydin Tour-Kapitän und beschreibt, dass sie im Sinne des

Tourismus rund 12 Inselausflüge ermöglichen.

 

Rund 8 Stunden ist er an Board und erklärt, dass Touristen aus Holland, England, Deutschland und Russland den überwiegenden Anteil der Besucher ausmachen.

 

MUĞLA - OSMAN AKÇA

Der 19. Mai: Der Atatürk-Gedenktag und Jugend- und Sporttag: Die Geschichte und ihre Bedeutung

Mustafa Kemal Atatürk kam zusammen mit 18 Soldaten als Oberbefehlshaber der neunten Osmanischen Armee auf dem Schiff Bandirma aus Istanbul nach Samsun. Der 19. Mai 1919 gilt in der türkischen Geschichte als ein Wendepunkt, da Atatürk an diesem Tag Samsun betrat. Dieses Jahr wird dessen 99. Gedenktag gefeiert. Dieser Tag wird als Wendepunkt angesehen, da Atatürk in Samsun angefangen, in vielen weiteren Städten in Anatolien Konferenzen veranstaltete, in denen er die Bevölkerung informierte und bewaffnete. Trotz der Vereinigung verschiedener Gegenmächte gegen die türkische Armee legte er den Grundstein für den Befreiungskrieg.

Samsun stellte strategisch gesehen aus dem Schwarzmeergebiet eine Tür in das Anatolien dar und stand seit Mai 1919 unter englischer Besatzung. Aufgrund der Beschwerden der Engländer über die Bewaffnung des türkischen Volkes entschied sich das Osmanische Reich in dieses Gebiet einen Kommandanten mit ungewöhnlichen Befugnissen zu schicken. Dieser Kommandant war Mustafa Kemal Atatürk. Als Kommandant mit solch einer Befugnis in das Gebiet geschickt zu werden, stellte für ihn eine einzigartige Chance dar. Denn Atatürk war über die fremden Besatzungen des eigenen Landes sehr besorgt. Als Atatürk als Oberbefehlshaber des Osmanischen Reiches nach Samsun gelang, war die Lage vor Ort ernst. Das Volk in Samsun hatte keine Möglichkeit sich gegen die Besatzungen zu wehren. Darauf bevorzugte Atatürk ein patriotischer Bürger zu sein, der den Befreiungskrieg organisierte, anstelle eines Osmanischen Soldaten zu repräsentieren. Er gewann den Befreiungskrieg und gründete die unabhängige Republik Türkei.

Der 19. Mai wird zudem als Tag der Jugend und Sporttag gefeiert, da Atatürk die Ansicht vertritt, dass die Jugendlichen und ihre jungen Köpfe das türkische Volk zu einer zivilisierten Bevölkerung machen können. Aufgrund dessen vertraute er die Zukunft des Landes der Jugend an. Seit 1981 ist der Tag als „Der Gedenktag Atatürks und der Jugend- und Sporttag” bekannt. In seinem Werk „Nutuk“ beschreibt Atatürk den Befreiungskrieg und die darauffolgende Zeit. Das Werk beginnt mit dem 19. Mai 1919. Außerdem antwortete Atatürk auf die Frage seines Geburtsdatums mit „19. Mai!“ Diese Antwort zeigt, dass Atatürk die Wiedergeburt der türkischen Bevölkerung als sein eigenes Geburtsdatum ansah. Der 19. Mai wird in der ganzen Türkei und den Repräsentanten der Türkei mit viel Freude und Dankbarkeit gefeiert.

Der Feiertag der Nationalen Souveränität und des Kindes wurde seitens Mustafa Kemal Atatürk, dem Gründer der heutigen Republik Türkei und dem ersten Staatspräsidenten der Republik, allen Kindern der Welt gewidmet. Dieser Feiertag resultiert eigentlich aus drei verschiedenen Feiertagen, die verbunden wurden. Zunächst wurde der erste Jahrestag der großen Nationalversammlung der Türkei (das Türkische Parlament) am 23. April als Nationalfeiertag gefeiert. Währenddessen wurde auch der Tag der Nationalen Souveränität, der erst am 1. November - am Tag der Aufhebung des Sultanats- gefeiert wurde, auf den 23. April verschoben. Außerdem organisierte der Kinderschutzbund der Türkei, um den Kindern, die beim ersten Weltkrieg und beim Türkischen Befreiungskrieg verwaisten, eine Freude zu bereiten, ein Frühlingsfest. Infolgedessen wurde 1927 das erste Kinderfest, das in der Obhut Atatürks gefeiert wurde, und die verschiedenen Feiertage der Nationalen Souveränität und des Türkischen Parlaments zusammengelegt.

An diesem Tag feiert man also einerseits die Verlegung der Souveränität vom Sultan ans Volk und andererseits die Kinder, die die Zukunft des Landes und der Welt sind. Nachdem die UNESCO das Jahr 1979 als das Jahr der Kinder betitelte, wurde am 23. April das Kinderfest international gefeiert und somit hat sich der Tag auch international etabliert. Heutzutage nehmen an diesem Fest Kinder aus aller Welt teil und es werden diverse Aufführungen, Schulaktivitäten und – feste veranstaltet. Darüber hinaus lud Atatürk 1933 erstmals Kinder zu seinem Regierungssitz ein und begann somit die Tradition, dass Kinder für eine kurze Zeit die Sitze der Beamten in staatlichen Institutionen einnehmen dürfen.

Mustafa Kemal Atatürk appellierte wie folgt an all jene Kinder, welchen er die Nationale Souveränität widmete: „Kleine Frauen, kleine Männer! Ihr seid die Rosen, Sterne und Lichter des Glücks der Zukunft. Eigentlich seid ihr es, die die Heimat erleuchten werden.“

In diesem Zusammenhang wird der Feiertag der Nationalen Souveränität und des Kindes im ganzen Land mit großer Begeisterung gefeiert.

Egal ob instrumentalisch oder mündlich, alle Länder dieser Welt besitzen eine eigene Nationalhymne.
Die Hymne repräsentiert bestimmte Werte dieses Landes und ist ein Produkt aus der Liebe zum jeweiligen Land. Die Nationalhymne der Republik Türkei ist die Unabhängigkeitshymne.

Ein Wettbewerb wird organisiert

Als die große Nationalversammlung der Türkei gerade erst gegründet wurde, befand sich das türkische Volk aufgrund des Befreiungskrieges in einer der schwierigsten Perioden. Genau zu dieser Zeit begab sich das Bildungsministerium zum Zwecke der Motivation auf die Suche zur Findung einer Hymne. Mit diesem Ziel wurde im Jahre 1921 ein Wettbewerb organisiert. Der Erstplatzierte sollte 500 Lire bekommen. An diesem Wettbewerb nahmen letztlich insgesamt 724 Dichter mit ihren Werken teil. Mehmet Akif Ersoy, ein Minister aus dieser Zeit, wollte zunächst nicht am Wettbewerb teilnehmen, wo der Sieger noch anfangs einen Preis erhalten sollte. Der Bildungsminister dieser Zeit war Hamdullah Suphi Tanrıöver. Er war der überzeugende Faktor, der die Teilnahme von Mehmet Akif Ersoy bewirkte. Den Preis nicht anzunehmen, war seine einzige Bedingung an der Teilnahme am Wettbewerb.

Gedicht dem Heldentum gewidmet

Das als „heldenhafte Armee“ titulierte Gedicht von Mehmet Akif wurde am Ende des Wettbewerbs am 12 März 1921 durch die große Nationalversammlung der Türkei als „Unabhängigkeitshymne“ akzeptiert. Zusammenfassend spiegelt sich in dem Gedicht der Glaube an den Sieg im Befreiungskrieg wider. Dabei greift das Gedicht den Mut und die Aufopferung der Soldaten, den Glauben an die Unabhängigkeit der Türkei und die Verbundenheit an die Religion, sowie dem Land, auf. Osman Zeki Üngör macht daraus eine Komposition zur zukünftigen Hymne.

Mehmet Akif Ersoy spendete das Geld, das für den Erstplatzierten vorgesehen war einem Verein, die sich für die berufliche Ausbildung verlorener Frauen und Kinder einsetzen. Er sagte, dass die Unabhängigkeitshymne ein Werk des türkischen Volkes sei und deshalb nicht in die „Safahat“, also der Sammlung seiner Gedichte, aufnahm.

Am Sonntag den 25. Februar wurde in der Bötzinger-Moschee für die Familien der Märtyrer und den verletzten Soldaten Lahmacun verkauft. Die Hälfte der Einnahmen ging nach Ankara an die Zwillinge Metehan und Göktürk. Ihr Vater Özgür Ocak (Veteran) befindet sich im Gata Krankenhaus und verlor das rechte Bein. Die andere Hälfte ging an die Familie des Märtyrers Ahmet Aktepe aus der Stadt Erzurum/Tortum.

Mit einer Schönheit, die ihresgleichen auf der Welt nicht zu finden ist, ist Kappadokien außerdem auch eines der meistbesuchtesten Orte der Türkei. Zu jeder Jahreszeit entdeckt man stets neue schöne Besonderheiten.

 

Eine einzigartige Reiseerfahrung

 

Kappadokien ist ein Teil der Region Nevşehir’s. Diese hat eine 60 Millionen Jahre alte geographische Geschichte und zieht aufgrund ihrer wunderschönen Gesteine in der Landschaft, die übrigens Peri Bacaları genannt werden, jedes Jahr zahlreiche Touristen an. Das historische Vermächtnis reicht unter anderem bis ins 3./4. Jahrhundert, da die Menschen zu dieser Zeit in den Gesteinshöhlen lebten. Jedoch welche Orte in Kappadokien müssen unbedingt gesehen werden? Kommt und lasst uns einen Blick auf diese einzigartige Region und ihre Sehenswürdigkeiten werfen.

 

Göreme

Hier können Sie die tausende Jahre alten Siedlungen, die in die Felsen gegraben wurden, im Göreme Açık Hava Museum betrachten und somit eines der wichtigsten Punkte Kappadokiens sehen. Ebenso ist Göreme bekannt für seine 4km lange Trekkingstrecke, auf der man die Peri Bacalar und die roten Täler sehen kann. Der Sonnenuntergang muss unbedingt eines der To-Do’s sein.