12 Dez 2019
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Die ersten Jahre des Osmanisches Reiches und die Expansionsversuche in Anatolien

Geschichte
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In unserer Märzauflage haben wir über die Gründung des Osmanisches Reiches im Jahre 1299  berichtet. In dieser Auflage schauen wir uns die Geschehnisse in ihrer chronologischen Folge an.

Nachdem Osman I. seine Unabhängigkeit erklärte, konzentrierte er sich auf diverse Eroberungen. Durch die Eroberungen von Yundhisar und Yenisehir verlagerte er sein Machtzentrum von Karacahisar auf Yenisehir, woraufhin er gegen Provinzgouverneure des byzantinisches Reiches kämpfte, die weitere Expansionen verhindern wollten. Osman I. besiegte byzantinische Fürsten aus Bursa, Orhaneli, Kestel und Kite und eine weitere, von den byzantinischen Mächten unterstützte, Armee im Jahre 1302 in Bapheus. Die Schlacht von Bapheus galt als die erste Schlacht zwischen den Osmanen und den byzantinischen Streitmächten. Nach seinem Erfolg wandte sich Osman I. den Eroberungen von byzantinischen Böden, unter anderem Bursa, Iznik und Izmit.    

Osman I. eroberte 1308 Karahisar. Nachdem er 1315 seine Macht in Bursa erweiterte, übergab er seine Staatsangelgehenheiten wegen seines schlechten Gesundheitszustands seinem Sohn Orhan I. Dieser fuhr die Machterweiterungen fort und eroberte schließlich 1326 Bursa. Daraufhin ernannte er Bursa zur Hauptstadt des Osmanisches Reiches. Nach dem Tod des Vaters Osman I. im selben Jahr, gelang Orhan I. an die Führungsposition. In seinen ersten Führungsjahren eroberte die Armee des Osmanischen Reiches einen großen Teil der Halbinsel Kocaeli und erreichte nördlich somit mit ihrer Expansion den Bosporus und das Ufer des Schwarzen Meeres. Auf der anderen Seite hat die Armee Iznik belagert. Daraufhin gelang der byzantinische Kaiser Andronikos III. nach Anatolien, um die verlorenen Böden wiederzuerlangen. Im Folge dessen pausierte Orhan I. die Belagerung von Iznik und empfing das byzantinische Heer in Palekanon. Hier begann 1329 die Schlacht von Palekanon und endete mit dem Sieg des Osmanisches Reiches. Nach dieser Schlacht verringerte sich der Einfluss der byzantinischen Armee in Anatolien. Anschließend fuhr Osman I. mit der Belagerung Izniks fort. Nach einiger Zeit verlor das Volk in Iznik die Hoffnung auf externe Hilfe und übergab die Stadt 1331 den Osmanen. Mit der Eroberung von Gemlik im Jahre 1333 und Izmit 1337 beendete Osman I. das Dasein des byzantinisches Heeres in Anatolien. Im gleichen Jahr der Eroberung Izmits begann in Europa zwischen England und Frankreich der Hundertjährige Krieg, der bis 1453 andauerte.

Nachdem die Gebiete um Bursa und weitere anliegende Städte erobert wurden, näherte sich das Osmanische Reich dem Karesi-Fürstentum, welches seine Macht in Balikesir und Canakkale ausübte. Dieses Fürstentum hatte seine Ausbreitung in der Ägäis und in der Küste des Marmaragebietes. Nach dem Tod des Heerführers begannen Thronstreitigkeiten, weshalb es innerhalb des Fürstentums zu Unruhen kam. Aus dieser Situation profitierend eroberte Orhan I. 1345 die Gebiete des Karesi-Fürstentums. Außerdem nahm er die Karesi Flotte und deren Kommandanten ein. Somit wurde der Weg der Osmanen über die Dardanellen bis nach Rumelien erleichtert. Mit der Hinzunahme der Karesi-Gebiete legte das Osmanische Reich einen wichtigen Meilenstein für den türkisch politischen Bund in Anatolien.  

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