23 Jul 2019
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Die Gründung des osmanischen Reiches: Der Weg von einem bescheidenen Fürstentum zu einem Imperium

Geschichte
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In den letzten Jahren des Reiches der Rum-Seldschuken wurden anatolische Gebiete von Fürstentümern, Volksstämmen und unabhängigen turkmenischen Nomaden besiedelt. Jedoch gab es zu dieser Zeit noch keine zentrale Herrschaft. Auch die Gründer des osmanischen Reiches, die Mitglieder der Kayi Stämme der Oghusen, wanderten, wie viele andere türkischen Stämme, von Mittelasien nach Anatolien aus. Das Volk der Kayi Stämme wurde vom Sultan der Rum-Seldschuken Ala ad-Din Kai Kobad I. in den, nahe Ankara gelegenen, Karacadag verlegt. Im 13. Jahrhundert erlangte der Anführer der Kayi Stämme, Ertugrul Gazi, große Erfolge gegen das byzantinische Reich, woraufhin der Sultan der Rum-Seldschuken ihm und seinem Volk die Gebiete Sögüt und Domanic schenkte. Auf diesen Böden sollte das Osmanische Reich gegründet werden. Nachdem Ertugrul Gazi im Landkreis Sögüt lange Jahre kriegslos und im Wohlstand lebte, starb er 1281 im Alter von 90 Jahren.

Nach dem Tod Ertugruls erbte sein Sohn Osman I. die Herrschaft des Vaters. Osman I. hatte ein friedliches Verhältnis mit seinen Nachbarn, den Provinzgouverneuren des byzantinischen Reiches, und legte großen Wert auf ein friedliches Miteinander. Er hatte eine große Leidenschaft für die Jägerei und war durch seine langen Jagdreisen bekannt. Diese Reisen hatten zur Folge, dass Osman I. bekannter und beliebter wurde. Laut dem Historiker Asikzade wurde Osman I. von allen stets respektvoll empfangen. Außerdem erlangte er durch seine Erfolge in den nacheinander folgenden Kriegen und die Vergabe von Geschenken an seine Soldaten zusätzlichen Ruhm. Die unabhängigen türkischen Stämme schickten Osman I. Botschafter, um unter seine Obhut kommen zu können. Dadurch vergrößerten sich seine Macht und sein Einfluss in der Umgebung. Der Sultan der Rum-Seldschuken unterstützte seine Erfolge weiterhin und schickte ihm im Jahre 1289 Pferde, Waffen und als Symbol eines Herrschers eine Fahne und einen Ferman. Der Herrscher Osman I. war nun offiziell der Anführer des Fürstentums Osman und gab sich den Beinahmen „Khan“. Die von nun an eroberten Gebiete sollten dem Fürstentum Osman gehören.  

Osman I. Gazi verkündete im Jahre 1299, nachdem er in der Moschee in Karacahisar und in vielen weiteren Moscheen für sich selbst eine Predigt halten ließ, seine völlige Unabhängigkeit vom Reich der Rum-Seldschuken. Somit hat er das Imperium des Osmanischen Reiches offiziell gegründet, welches weitere 600 Jahre bestehen und ein starkes und einflussreiches Imperium darstellen wird.

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