20 Aug 2019
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Wie's im Brexit mit London weitergeht

Europa
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Die erste Scheidungsdetails zwischen EU und Großbritannien geklärt. Jetzt sind die Handelsfragen dran. Es geht um Jobs und Exporte in Milliardenhöhe. Bis März 2019 strebt eine Einigung 

Im Juni 2016 stimmten 51,1 der Briten für einen Ausstieg des Vereinigten Königreichs aus der EU – kurz Brexit genannt. Im März 2017 reichte die britische Regierungschefin Theresa May das offizielle Abschiedsgesuch ein. Laut Artikel 50 des EU-Vertrags bleiben zwei Jahre Zeit für die Abschiedsvereinbarungen – etwa, was passiert mit EU-Bürgern in Großbritannien? Wie gestalten sich künftig die Handelsbeziehungen zwischen EU und Vereinigtem Königreich, wenn die Briten den zollschrankenfreien gemeinsamen Binnenmarkt verlassen? Einen ersten Teilerfolg haben die Unterhändler am Freitag erzielt. Die politischen Rahmenbedingungen sind jetzt geklärt. Weil die Parlamente der einzelnen EU-Staaten dem Scheidungsvertrag noch billigen müssen, müsse die nächste Etappe bis Oktober 2018 geregelt werden, mahnte EU-Chefunterhändler Michael Barnier am Freitag. Dann können die Briten, wie geplant, im März 2019 die EU verlassen. Die Zeit drängt. Danach herrscht in Brüssel nämlich erstmal Stillstand. Im Mai 2019 wird ein neues Europaparlament gewählt, im November 2019 kommt ein neuer EU-Kommissionschef für den scheidenden Präsidenten Jean-Claude Juncker.