23 Jul 2019
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Die Wirkung der „Babyboomer“ im Arbeitskräftedefizit Deutschlands

Deutschland
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Nach einer Studie der von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) beauftragten Prognose AG wird der Mangel an Arbeitskräften in Deutschland in den kommenden 12 Jahren weiterhin wachsen, da die deutsche Bevölkerung altert. Laut Untersuchung steigt in 2025 das Arbeitskräftedefizit in der größten Wirtschaft Europas auf 2,9 Millionen. Diese Zahl erreicht in 2031 3,6 Millionen. Als Ursache angegeben werden dafür zum einen der jährliche Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 1,6 % und zum anderen der beginnende Gang in die Rente der Generation, die auch als „Babyboomer“ bekannt ist.

Daneben wird auch die Entwicklung der Technologie die Arbeitskraft des Landes erheblich beeinflussen. Algorithmen oder Roboter werden zwar Menschen ersetzen, dies wird aber nicht ausreichen die Lücke an Arbeitskräften zu schließen. Gerade in den Fachbereichen Informatik, Kommunikation, Automobil, Pflege und Gesundheit wird sich der Fachkräftemangel stetig vergrößern. Da Kunden zunehmend im Onlineshop einkaufen, wird auch im Einzelhandel der Bedarf an Mitarbeitern sinken.

Bis 2025 prophezeit die Untersuchung ein jährlich durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft von 1,6 %. Die Geburten nach dem Ende des zweiten Weltkrieges und zu Beginn der 1960er bezeichnet man als die „Babyboomer“ Generation. Für einen genauen Zeitrahmen zieht man allgemein die Jahre zwischen 1945 und 1965 heran. Heute ist der Jüngste dieser Generation 55, der Älteste fast 75 Jahre alt.

Auf der anderen Seite erhöhte sich laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) im Jahr 2018 der Arbeitskräftemangel in Deutschland verglichen zum Vorjahr um mehr als 23 % und erreichte damit 458 Millionen. Außerdem benötigt nach der Studie der Bertelsmann Stiftung mit dem Thema „Einwanderung und Digitalisierung“ Deutschland jährlich mindestens die Einwanderung von 260 000 Fachkräften, um in den kommenden 40 Jahren das Fehlen an Arbeitskräften beenden zu können. Laut Studie ist es erforderlich, dass 114 000 Staatsangehörige der EU  und 140 000 Staatangehörige der Nicht-EU das Defizit von 260 000 (Fachkräften) füllen.

Der Motor Europas Deutschland verzeichnete letztes Jahr ein Wirtschaftswachstum von 1,5 %. Gleichzeitig stieg im selben Jahr die Zahl der Beschäftigten im ganzen Land auf 44,8 Millionen und erreichte ihren Rekordhoch seit der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990.

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