Kostenlose Rechtsberatung für Geflüchtete

Freiburg
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BH-Freiburg:  Ein studentisches Projekt aus Freiburg

Ein altes persisches Sprichwort besagt: "Solange du stehst, sollst du die Hand des Gefallenen ergreifen." (.چو استاده ای٬ دست افتاده گیر) Dieser schlichte Satz bringt die Motivation von einer Vielzahl der aktuell etwa 120 Mitglieder der Refugee Law Clinic Freiburg prägnant auf den Punkt. Die Refugee Law Clinic Freiburg ist eine Initiative, die geflüchteten Menschen kostenlose rechtliche Beratung anbietet.

Unser Beweggrund ist simpel: Wir sind in einem reichen Land mit vielen Privilegien aufgewachsen, von denen eines der leichte Zugang zu Bildung ist. Wir stehen diesem Umstand mit Dankbarkeit und Demut gegenüber. Zugleich sehen wir, dass eine Vielzahl an Menschen weniger Glück hatte. Andere haben erlebt, wie schwer es sein kann, in einem fremden Land Anschluss und schlussendlich eine Art Heimat zu finden. Das, was wir tun, sehen wir nicht als ein persönliches Opfer, oder einen Akt der Barmherzigkeit. Wir erwarten keinen Dank oder eine andere Form der Anerkennung. Alles, was wir tun, ist, die im Rahmen unseres (Jura-)Studiums erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse sinnvoll zu nutzen. Und das auf dem Feld, das uns am bedeutsamsten erscheint: das Migrationsrecht. Dieses regelt, wer aus welchem Grund und unter welchen Bedingungen nach Deutschland einreisen und hier leben darf.

Insbesondere während unserer wöchentlichen Sprechstunden im Treffpunkt Freiburg (Schwabentorring 2, 79098 Freiburg) unterstützen wir geflüchtete Menschen in jenen Bereichen, die Anwältinnen und Anwälte nur schwer in ihren Alltag integrieren können: Wir sind in der Lage, uns die nötige Zeit nehmen, um geflüchteten Menschen ausführlich die Rechtslage ihres Aufenthalts und das Asylverfahren in Deutschland zu erklären. Zudem versuchen wir, sie langfristig dabei zu unterstützen, die Bedingungen ihres Aufenthalts zu verbessern. Unsere Mitglieder bereiten Geflüchtete außerdem individuell auf das Gespräch vor, in dem sie ihren Asylantrag vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge begründen müssen (Anhörung). Zudem sprechen wir konstruktiv mit den Behörden und begleiten die Ratsuchenden auf Wunsch zur Anhörung.

Um diese schwierigen Aufgaben verantwortungsvoll erledigen zu können, werden unsere Mitglieder gut vorbereitet: Wir haben ein Ausbildungsprogramm entwickelt, das über drei Semester die Inhalte des Migrationsrechts praktisch vermitteln soll. Wer mag, kann sich bei uns im Rahmen einer Vorlesungsreihe, einer Übung und eines Fallseminars eine Menge an Wissen aneignen. Wer dazu noch ein Pflichtpraktikum bei einem Anwalt oder einer Anwältin absolviert oder etwas Vergleichbares vorzuweisen hat, darf an der Rechtsberatung des Vereins teilnehmen. Besondere Schulungen gibt es weiterhin für diejenigen Studierende, die Geflüchtete auf die Anhörung vorbereiten.

Wir wollen, dass mehr Menschen sich kritisch mit der Materie des Migrationsrechts und den dahinterstehenden gesellschaftlichen Konflikten auseinandersetzen. Dafür organisiert und unterstützt der Verein Workshops und Vorträge zu Themen wie Rassismus, Islamophobie, Antisemitismus, Paternalismus oder Diskriminierung in Herkunfts- und Zielländern von Geflüchteten. Außerdem bieten wir Crash-Kurse im Migrationsrecht an, die sich vorrangig an Menschen ohne juristische Vorkenntnisse richten.

Unterstützen kann man uns vor allem, indem man auf unsere Angebote aufmerksam macht. Zudem ist es uns als (parteil-)politisch und konfessionell unabhängige Initiative wichtig, gute Beziehungen zu weiteren Organisationen und Einzelpersonen aufzubauen, die auch im Bereich Migration und Inklusion tätig sind. Es wäre großartig, wenn daraus spannende Veranstaltungen, wertvolle Partnerschaften oder langfristige Projekte hervorgingen. Dies würde uns unserem Ziel, Migration und ein erfülltes Zusammenleben zu normalisieren, einen kleinen, aber bedeutenden Schritt näherbringen.

 // Dies würde uns unserem Ziel, Geflüchtete als neuer Teil der Gesellschaft zu integrieren und ein gemischtes Zusammenleben aller zu normalisieren, einen kleinen, aber bedeutenden Schritt näherbringen.

Refugee Law Clinic Freiburg e. V.
Postfach 0543
79005 Freiburg
www.rlc-freiburg.org
info@rlc-freiburg.org

BH-Freiburg:  Ein studentisches Projekt aus Freiburg

Ein altes persisches Sprichwort besagt: "Solange du stehst, sollst du die Hand des Gefallenen ergreifen." (.چو استاده ای٬ دست افتاده گیر) Dieser schlichte Satz bringt die Motivation von einer Vielzahl der aktuell etwa 120 Mitglieder der Refugee Law Clinic Freiburg prägnant auf den Punkt. Die Refugee Law Clinic Freiburg ist eine Initiative, die geflüchteten Menschen kostenlose rechtliche Beratung anbietet.

Unser Beweggrund ist simpel: Wir sind in einem reichen Land mit vielen Privilegien aufgewachsen, von denen eines der leichte Zugang zu Bildung ist. Wir stehen diesem Umstand mit Dankbarkeit und Demut gegenüber. Zugleich sehen wir, dass eine Vielzahl an Menschen weniger Glück hatte. Andere haben erlebt, wie schwer es sein kann, in einem fremden Land Anschluss und schlussendlich eine Art Heimat zu finden. Das, was wir tun, sehen wir nicht als ein persönliches Opfer, oder einen Akt der Barmherzigkeit. Wir erwarten keinen Dank oder eine andere Form der Anerkennung. Alles, was wir tun, ist, die im Rahmen unseres (Jura-)Studiums erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse sinnvoll zu nutzen. Und das auf dem Feld, das uns am bedeutsamsten erscheint: das Migrationsrecht. Dieses regelt, wer aus welchem Grund und unter welchen Bedingungen nach Deutschland einreisen und hier leben darf.

Insbesondere während unserer wöchentlichen Sprechstunden im Treffpunkt Freiburg (Schwabentorring 2, 79098 Freiburg) unterstützen wir geflüchtete Menschen in jenen Bereichen, die Anwältinnen und Anwälte nur schwer in ihren Alltag integrieren können: Wir sind in der Lage, uns die nötige Zeit nehmen, um geflüchteten Menschen ausführlich die Rechtslage ihres Aufenthalts und das Asylverfahren in Deutschland zu erklären. Zudem versuchen wir, sie langfristig dabei zu unterstützen, die Bedingungen ihres Aufenthalts zu verbessern. Unsere Mitglieder bereiten Geflüchtete außerdem individuell auf das Gespräch vor, in dem sie ihren Asylantrag vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge begründen müssen (Anhörung). Zudem sprechen wir konstruktiv mit den Behörden und begleiten die Ratsuchenden auf Wunsch zur Anhörung.

Um diese schwierigen Aufgaben verantwortungsvoll erledigen zu können, werden unsere Mitglieder gut vorbereitet: Wir haben ein Ausbildungsprogramm entwickelt, das über drei Semester die Inhalte des Migrationsrechts praktisch vermitteln soll. Wer mag, kann sich bei uns im Rahmen einer Vorlesungsreihe, einer Übung und eines Fallseminars eine Menge an Wissen aneignen. Wer dazu noch ein Pflichtpraktikum bei einem Anwalt oder einer Anwältin absolviert oder etwas Vergleichbares vorzuweisen hat, darf an der Rechtsberatung des Vereins teilnehmen. Besondere Schulungen gibt es weiterhin für diejenigen Studierende, die Geflüchtete auf die Anhörung vorbereiten.

Wir wollen, dass mehr Menschen sich kritisch mit der Materie des Migrationsrechts und den dahinterstehenden gesellschaftlichen Konflikten auseinandersetzen. Dafür organisiert und unterstützt der Verein Workshops und Vorträge zu Themen wie Rassismus, Islamophobie, Antisemitismus, Paternalismus oder Diskriminierung in Herkunfts- und Zielländern von Geflüchteten. Außerdem bieten wir Crash-Kurse im Migrationsrecht an, die sich vorrangig an Menschen ohne juristische Vorkenntnisse richten.

Unterstützen kann man uns vor allem, indem man auf unsere Angebote aufmerksam macht. Zudem ist es uns als (parteil-)politisch und konfessionell unabhängige Initiative wichtig, gute Beziehungen zu weiteren Organisationen und Einzelpersonen aufzubauen, die auch im Bereich Migration und Inklusion tätig sind. Es wäre großartig, wenn daraus spannende Veranstaltungen, wertvolle Partnerschaften oder langfristige Projekte hervorgingen. Dies würde uns unserem Ziel, Migration und ein erfülltes Zusammenleben zu normalisieren, einen kleinen, aber bedeutenden Schritt näherbringen.

 // Dies würde uns unserem Ziel, Geflüchtete als neuer Teil der Gesellschaft zu integrieren und ein gemischtes Zusammenleben aller zu normalisieren, einen kleinen, aber bedeutenden Schritt näherbringen.

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